SURF
· 04.08.2025
Die GWA Wingfoil World Cup Fuerteventura 2025 ist mit einem spektakulären Finale der FreeFly-Slalom-Disziplin zu Ende gegangen, bei dem sich Francesco Cappuzzo bei den Männern und Nia Suardiaz bei den Frauen die Siege sicherten. Insgesamt 22 Männer und 15 Frauen traten bei diesem zweiten FreeFly-Slalom-Event der Saison 2025 an, wobei die Bedeutung besonders hoch war, da bei nur drei geplanten Events in dieser Disziplin keine Streichresultate möglich sind.
Über drei Tage wurden sieben Qualifikationsrunden gefahren - der Wind war dabei teilweise für Fuerteventura ungewöhnlich leicht. Die besten acht Männer und sechs Frauen qualifizierten sich für die Finalrunden, in denen die Entscheidungen fielen. Bei den Frauen sicherten sich Nia Suardiaz und Kylie Belloeuvre direkte Startplätze im Hauptfinale, während Mar de Arce, Bowien van der Linden, Viola Lippitsch und Manon Dupe in Heat 1 um die weiteren Finalplätze kämpfen mussten. Mar de Arce dominierte diesen Lauf und qualifizierte sich direkt für das Finale. Im zweiten Heat setzte sich Viola Lippitsch gegen ihre Konkurrentinnen durch und komplettierte das Teilnehmerfeld für das Hauptfinale.
Das Finale der Frauen mit Nia Suardiaz, Kylie Belloeuvre, Mar de Arce und Viola Lippitsch begann mit einem explosiven Start. Kylie Belloeuvre übernahm zunächst die Führung und rundete die erste Marke als Erste. Doch ein taktischer Fehler ermöglichte es Weltmeisterin Nia Suardiaz, die Führung zu übernehmen. Mit dieser Positionsverbesserung ging Suardiaz selbstbewusst in den Pump-Abschnitt und baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Belloeuvre versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen, konnte aber das Tempo der amtierenden Weltmeisterin nicht mitgehen. Nia Suardiaz überquerte schließlich als Erste die Ziellinie und sicherte sich damit einen weiteren beeindruckenden Sieg in ihrer erfolgreichen Karriere. Kylie Belloeuvre belegte den zweiten Platz, gefolgt von Mar de Arce auf Rang drei und Viola Lippitsch auf dem vierten Platz.
Bei den Männern qualifizierten sich Francesco Cappuzzo und Bastien Escofet direkt für das Hauptfinale. Romain Ghio, Riccardo Zorzi und Sebastian Zorzi starteten ihre Kampagne in den Viertelfinals, während Julien Rattotti und Alessandro Tomasi im Halbfinale einstiegen. Das erste Heat brachte früh Drama, als Riccardo Zorzi wegen eines Kursverstoßes disqualifiziert wurde, was Gollito Estredo die Chance gab, ins Halbfinale vorzurücken. In Heat 2 gelang Riccardo Zorzi jedoch ein beeindruckendes Comeback, als er Ghio mit einem mutigen Manöver überholte und sich damit einen Platz im Halbfinale sicherte. In Heat 3 lieferten sich Rattotti und Zorzi einen intensiven Kampf, wobei sich Rattotti knapp durchsetzen konnte. Zorzi sicherte sich dann den Sieg in Heat 4 und damit den letzten Platz im Hauptfinale, während Estredo und Tomasi ausschieden.
Das Finale mit Francesco Cappuzzo, Bastien Escofet, Julien Rattotti und Riccardo Zorzi begann mit einem kraftvollen Start der Teamkollegen Cappuzzo und Escofet, die schnell einen Vorsprung herausfahren konnten. Dahinter kämpften Rattotti und Zorzi um die Positionen drei und vier. Cappuzzo behielt während des gesamten Rennens die Führung und überquerte die Ziellinie ungefährdet als Erster. Escofet sicherte sich den zweiten Platz, während Rattotti Zorzi knapp auf den vierten Platz verwies.