Das German Open Wingfoil Racing feiert in diesem Jahr bei der Kieler Woche Premiere, die vom 21. bis zum 29. Juni läuft. Die Rennen werden im klassischen Up- und Downwind-Kurs ausgetragen, die Veranstalter erwarten ein hochkarätiges Fahrerfeld. Einer der bekanntesten deutschen Starter ist Yannik Holste. Der frühere 49er- und 29er-Segler hat sich mittlerweile als einer der erfolgreichsten Wingfoil-Racer etabliert. Mit einem Deutschen Meistertitel im Slalom und einem Podiumsplatz beim GWA Wingfoil World Cup 2023 in Brasilien gehört er zur internationalen Spitze. “Die Kieler Woche war für mich schon immer ein Highlight – jetzt mit Wingfoil Racing eröffnet sich eine völlig neue Dimension”, so Holste. “Dieses Format verbindet klassischen Regattasport mit der Dynamik des Wingfoilens.”
Die X-15 Klasse, die schon 2024 mit einem Demo-Contest bei der Kieler Woche dabei war, bietet in diesem Jahr ein Coaching-Programm für junge Wingfoiler an. Material und Profi-Coaches werden gestellt, nach gezielten Schulungen in Technik und Taktik können die Teilnehmenden direkt beim German Open Wingfoil Racing antreten. So soll der Nachwuchs gefördert werden und die Chance bekommen, sich auf internationalem Niveau zu präsentieren.
Neben den Wingfoil-Formaten feiert auch das iQFOiL ein Comeback bei der Kieler Woche, nachdem die Regatten im vergangenen Jahr wegen zu weniger Anmeldungen gestrichen werden mussten. 2025 bekommt die Kieler Woche den Status der iQFOiL Games sowie der iQFOiL Youth & Junior Games. Dabei fungiert der Contest als „Last Chance Regatta“ für die bevorstehende Weltmeisterschaft in Aarhus (04. – 11. Juli 2025) , also als eine der letzten Gelegenheiten, sich für die WM zu qualifizieren.
Um allen foilenden Boardklassen optimale Bedingungen zu bieten, entsteht erstmals ein eigenes Eventareal am Ostufer der Kieler Förde. Dabei soll es sich laut Informationen des NDR um Stein im Kreis Plön handeln. Dieses Wettkampfgebiet bietet den Foiling-Disziplinen eine eigene Bühne und soll für optimale Bedingungen sorgen.
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