RettungseinsatzVermisster Wingfoiler vor Hanstholm - Rettung kurz vor der Dunkelheit

Manuel Vogel

 · 28.07.2026

Am Montag den 27. Juli wurde in Hanstholm nach einem vermissten Surfer gesucht
Foto: Christian Kohl
Ein vermisster Surfer wurde nach stundenlanger Suche kurz vor dem Eintreffen der Dunkelheit aus der Nordsee geborgen.

Eine stundenlange Rettungsaktion der dänischen Seenotretter kam am Montag Abend zu einem glücklichen Ende. Gegen 22:00 Uhr, also kurz vor Einbruch der Dunkelheit, gelang es den Rettern, einen 61-jährigen Deutschen Wingfoiler aus der Nordsee zu ziehen.

Nach Angaben des Joint Rescue Coordination Centre (JRCC) in Aarhus war zuvor mehrere Stunden lang nach dem vermissten Surfer gesucht worden. Dieser sei am Montag den 27. Juli im Raum Hanstholm aufs Wasser gegangen und wurde seitdem vermisst. Einige Stunden nach der eingeleiteten Suche konnte der herrenlose Wing des Surfers westlich von Bulbjerg gefunden wurde, vom Surfer fehlte allerdings weiterhin jede Spur. “Die Rettungskräfte legten demnach Suchringe im Wasser an und erweiterten den Radius auf Basis der Wetterdaten fortwährend”, erklärte Niels Kristensen, Polizeikommissar der örtlichen Polizei Thisted. Dabei kamen Helikopter, Boote und Landfahrzeuge zum Einsatz.

Die Suche führte kurz nach 22 Uhr zum Erfolg. Ein Rettungshubschrauber konnte den Mann im Bereich Lild Strand aus der Nordsee retten - etwa 20 Kilometer in Lee seines Startpunkts. Die Rettung fand somit quasi in letzter Sekunde vor dem Einbruch der Dunkelheit statt. Dem Surfer scheint es den Umständen entsprechend gut zu gehen, er wurde mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus nach Aalborg gebracht. Was genau ursächlich für die Notsituation war - etwa ein Unfall oder ein technischer Defekt - wurde in den offiziellen Meldungen nicht deutlich.

Savety-Tipps für Surfer

Eine Notsituation lässt sich nie ganz ausschließen, es gibt allerdings Methoden, das Risiko zu minimieren:

  • Savety-Equipment: Ein Helm sowie eine Prallschutzweste können die schlimmsten Einschläge mildern
  • Technische Hilfsmittel: Über Smartphone-Apps und GPS-Tracker lassen sich Notfall-Meldungen absetzen, dabei wird oft auch die Position übermittelt, was die Suche beschleunigen kann
  • Spotwahl: Keine Langschläge an Spots mit schräg ablandigem Wind

Warst du schonmal in einer Notsituation und musstest gerettet werden? Welche Savety-Taktik hast du persönlich? Und verwendest du spezielle Sicherheits-Tools wie GPS-Tracker? Schreib es in die Kommentare!

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Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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