Wingfoil World CupCappuzo und Monge holen in Silvaplana auf

SURF

 · 13.06.2025

Die besten Bilder vom Wingfoil World Cup in Silvaplana
Foto: IWSA media/Robert Hajduk
Der dritte Tag des Wingfoil Racing World Cup in Silvaplana bot perfekte Bedingungen mit dem lokalen Malojawind. In acht spannenden Rennen pro Flotte konnten Francesco Cappuzzo und Marta Monge mit starken Ergebnissen überzeugen.

Der lokale Thermalwind Maloja blies am dritten Wettkampftag des Wingfoil Racing World Cup auf dem Silvaplanasee pünktlich das Tal hinauf und sorgte mit durchschnittlich 14 Knoten und Böen bis 20 Knoten für ideale Bedingungen auf dem eiskalten Alpensee, es kam zu spektakulären Stürzen. In drei Flotten – einer Damen- und zwei Herrenflotten – wurden jeweils acht Rennen ausgetragen.

Der Italiener Francesco Cappuzzo zeigte die beste Leistung und konnte sich durchgehend in den Top 5 platzieren. Sein Sieg im ersten Rennen des Tages unterstrich seine starke Form. “Ich habe heute einfach immer weiter gepusht und die Ergebnisse zeigen das”, erklärte Cappuzzo nach den Rennen. Mit Blick auf die anstehende Aufteilung in Gold- und Silber-Fleet (ähnlich wie im iQFOiL) fügte er selbstbewusst hinzu: “Wie ihr wisst, mag ich die Goldf-Fleet!”

Überraschung durch Freddie Strawson

Für die größte Überraschung des Tages sorgte der Brite Freddie Strawson. Der 28-Jährige aus Lincolnshire fuhr das beste Ergebnis seiner Karriere ein und platzierte sich erstmals in den Top 10 eines World Cups. Mit zwei zweiten Plätzen unterstrich er seine aufsteigende Form. “Ich habe jetzt mehr Vertrauen, meinen größten Wing einzusetzen. Und es ist auch eine Kopfsache"”, erklärte Strawson. “Ich beginne zu glauben, dass es keinen Grund gibt, warum ich nicht ganz vorne mitfahren kann.”

In der Damenwertung konnte die Italienerin Marta Monge mit einer starken Leistung überzeugen. Fünf zweite Plätze katapultierten sie auf den zweiten Gesamtrang hinter ihrer Landsfrau Maddalena Spanu. Die Tschechin Kristyna Chalupnikova hingegen konnte nicht an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen. Mit nur zwei Podestplätzen fiel sie vom zweiten auf den vierten Gesamtrang zurück.

Nun geht es in die entscheidende Phase: In der Herren-Goldflotte kämpfen 20 Athleten um den Einzug ins Medal Race – nur die besten neun qualifizieren sich für die Medaillenentscheidung am Samstag. Bei den Damen stehen noch sechs weitere Rennen auf dem Programm, bevor die Medaillenränge feststehen.

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