“Die Idee entstand, nachdem ich im Winter eine Dokumentation über hohle Wellenreit-Boards aus Holz gesehen hatte”, erzählt Ralf. Der Ergebnis ist ein Selbstbauprojekt, das auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit interessant sein könnte. Klar: Ganz ohne Glas und Harz geht es auch hier nicht, aber die Bilanz dürfte bereits wesentlich besser aussehen, als bei einem klassisch gebauten Board mit Styroporkern. “Mit Unterstützung einer Freundin und auf vielen Irrwegen entstand zuerst ein 3-D-Modell”, beschreibt Ralf den weiteren Weg.
Das Ergebnis des flugfertigen Boards in aufwändiger Spantenkonstruktion (siehe Video), nämlich ein 100-Liter-Board in 6,0 Kilo kann sich sehen lassen. Und wie gut es fliegt, wird im Video natürlich ebenfalls gezeigt. Wer sich für klassische Board-Bauweise - ohne Laser Cutter, dafür mit viel Schleifarbeit - interessiert, findet hier eine ausführliche Dokumentation. Der Ehrgeiz kocht bei Ralf weiterhin hoch: “das nächste Board wird noch leichter”, kündigt er an.

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