Der Wassersporthelm MYSTIC MK8 X im Test

Manuel Vogel

 · 23.01.2023

MYSTIC MK8 X
Foto: Oliver Maier
Fotos: Oliver Maier
Der Mystic MK8 X Wassersporthelm ist nobel ausgestattet und sehr schlagfest – offenbart aber auch Schwächen. Wo diese liegen, erfahrt ihr im Test.

Im Wake- und Kiteboarden und auch im Windsurfen ist Mystic fest verwurzelt, natürlich darf da eine veritable Helmkollektion nicht fehlen — allein das Testmodell MK 8 X gibt’s in zahlreichen Farbkombinationen. Dass der Helm etwas schwerer ist, liegt vor allem an der noblen Ausstattung: Schon die feste Außenschale ist beim MK8 X dicker als bei den meisten anderen Marken. Beklebt ist diese innen mit einer zehn Millimeter starken, sehr festen Polsterung, auf die dann zusätzlich weiche Pads aufgeklettet sind. Zum Lieferumfang gehören zusätzliche Klettpolster in unterschiedlicher Dicke, mit denen man den Helm individuell anpassen kann – diese nehmen allerdings recht viel Wasser auf. Den Ohrenbereich spart Mystic konsequent aus, wodurch der Helm den Kopf seitlich nicht so sehr umschließt wie andere Modelle und bei Stürzen aufs Ohr das Trommelfell nicht schützen kann. Zusätzliche Ohrenpolster werden aber gegen Aufpreis angeboten. Weil aber der breite Kinngurt — der im Übrigen durch einen magnetischen Verschluss fixiert wird — sehr angenehm gepolstert ist, kann man den Mystic MK8 X trotzdem gut festziehen und ein Hochrutschen weitgehend verhindern.


WING-Fazit:
Der MK8 X wirkt etwas schwerer aber so solide, als könnte man buchstäblich mit dem Kopf durch die Wand. Die Features überzeugen auf ganzer Linie, zum Loop-Training sollte man seine Ohren zusätzlich mit Stöpseln schützen oder die Ohrenpolster nachrüsten.

Dicke Polsterung

Ohrenschutz optional

Nassgewicht

Den kompletten Test mit vielen weiteren Helmen gibt’s HIER.

Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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