Wings 2026Starboard Source - neuer Wing für Wingfoil-Einsteiger

Manuel Vogel

 · 20.03.2026

Das Modell Source ist in vier Größen verfügbar
Viel Power, geringe Spannweite und günstiger im Preis - das sollen die Argumente für den neuen Einsteiger-Wing Source von Starboard sein.

Ergänzend zum Allroundwing Viva hat Hersteller Starboard im März 2026 das Einsteigermodell Source auf den Markt gebracht. Der neue Wing ist in vier Größen verfügbar (2,5/3,5/5,0/6,0 qm) und soll speziell für die Belange von Wingfoil-Einsteigern und Freeridern designt worden sein, die einen unkomplizierten und auftriebsstarken Wing suchen.

Dazu gehört eine geringe Spannweite (”low aspect ratio”), die verhindern soll, dass der Wing beim Anfahren und Anpumpen mit den Flügelspitzen im Wasser schleift. Um den Takeoff aufs Foil bestmöglich zu schaffen, wurde dem Source Wing ein tiefes und eher weiches Profil verpasst - dadurch soll sich der Wing bei Leichtwind bereits fühlbar aufladen und Pumpzüge maximal effizient in Auftrieb umwandeln. Ausgestattet wird auch das Modell Source mit einem durchgehenden Boom, an dem man stufenlos greifen und die Hände in Manövern wie Halsen oder Wenden flexibel platzieren kann. Der Boom selbst gehört allerdings nicht zum Lieferumfang - man hat bei Starboard die Möglichkeit, zwischen einem Carbonboom mit 24 Millimetern Durchmesser (+ 175 Euro) oder einer etwas dickeren Aluminiumvariante mit 26 Millimetern Durchmesser (+ 75 Euro) zu wählen.

Stichwort Preis: Der Source Wing kostet zwischen 799 und 1049 Euro (zuzüglich Boom) und ist damit, in Abhängigkeit von der gewählten Größe, also etwa 200-250 Euro günstiger als das Alternativmodell Viva. Zum Lieferumfang gehören eine Hüftleash sowie eine passende Tasche. Infos auch auf der Website des Herstellers.

Der folgende Produktclip von Starboard vermittelt ebenfalls einen guten Eindruck der Wing-Neuheit:

Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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