Für die dritte Version des EOS Wings hat Hersteller Vayu kaum einen Stein auf dem anderen gelassen. Beinahe alle wichtigen Aspekte des Wing-Designs sollen überarbeitet worden sein, um den Wing weiter zu verbessern. Verglichen mit dem Vorgängermodell, dem EOS 2 (hier gibt’s einen Testbericht), wurde die Spannweite um einige Zentimeter reduziert, was für ein kompakteres Flugverhalten in Manövern, Rotationen und auch in den Händen kleiner Fahrerinnen und Fahrer sorgen soll. Neu ist auch das Design der Mittelstrut - diese knickt nun z-förmig ab, um Platz für die Hände zu schaffen. Gab es das hauseigene Click-Boom-Konzept früher nur gegen Aufpreis, ist dieses beim Vayu EOS 3 nun standardmäßig dabei.
Für ein steifes Grundgerüst sorgt nach Aussage des Herstellers ein Element aus steifem Aluula-Material im Bereich der Front Tube. Nicht verändert haben soll sich aber die generelle Ausrichtung des Wings innerhalb der Vayu-Range: So positioniert sich der EOS 3 nach wie vor als kompakter Allrounder mit großer Windrange und maximalem Potenzial für Manöver und Freestyle-Tricks, während das gestreckte Schwestermodell Aura 4 mit etwas mehr Leichtwindpower und besserem Drift-Verhalten auf der Welle punkten soll. Der EOS 3 wird in acht Größen (2,5/3,0/3,5/4,0/4,5/5,0/5,5/6,0qm) verfügbar sein und, je nach Größe, zwischen 999 und 1189 Euro kosten.

Redakteur surf