Der Name des Modells ist, so der Hersteller, inspiriert von der Legende des schlafenden Drachen im Haleakala-Vulkan auf Maui - der Heimatinsel von SIC. Bei der Entwicklung des Dragon Wing sollen innovative Materialien zum Einsatz kommen, unter anderem ein ALUULA AERIS x FX86 genanntes Laminat, das auf drei Vierteln der Front Tube platziert wurde. Diese Konstruktion soll die Steifigkeit erhöhen. Ergänzend kommt ein Dacron-Material mit hoher Reißfestigkeit und geringer Dehnung zum Einsatz. Das Modell Dragon liegt preislich zwischen 1299 und 1729 Euro und damit, aufgrund der Materialausstattung, deutlich über dem Schwestermodell Raptor (HIER gibt’s einen Test des Alternativ-Modells).
Das Design des SIC Dragon Wing weist ein mittleres bis hohes Streckungsverhältnis (Aspect Ratio) auf. Eine segmentierte Mittelstrebe in Kombination mit einem Carbon-Boom zielt darauf ab, Bewegungsfreiheit für Manöver zu ermöglichen und gleichzeitig Kontrolle für Racing und Surfing zu bieten. Der Dragon Wing wird in neun Größen von 3.0 bis 7.0 Quadratmetern angeboten, um unterschiedliche Windbedingungen abzudecken. Jeder Dragon Wing wird mit installiertem Boom, Tasche, Leash und passender Pumpe geliefert.

Redakteur surf
Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.