WingsVayu EOS 2 - Update mit Clickboom-Konzept und reduziertem Gewicht

Manuel Vogel

 · 07.04.2025

Der Vayu EOS 2 Wing soll mit kompakter Spannweite besonders handlich und manövrierbar sein
Foto: Hersteller
Vayu präsentiert den EOS 2 Wing mit Clickboom-Technologie, optimierten Materialien und verbessertem Handling für Freeride und Freestyle. Was daran neu ist und wie sich der Wing vom Alternativmodell Aura 3 unterscheidet, erfährst du hier.

Vayu verspricht mit dem EOS 2 eine Weiterentwicklung des beliebten EOS Wing (HIER gibt’s einen Test). Die neue Serie zeichnet sich durch optimierte Middlestruts, Clickboom-Kompatibilität und innovative Materialien aus. Besonderes Augenmerk liegt auf verbessertem Handling und erhöhter Effizienz.

Clickboom-Technologie für mehr Flexibilität

Eine der wesentlichen Neuerungen des EOS 2 ist die Clickboom-Fähigkeit für die Größen 3.0 bis 5.5 qm. Dies ermöglicht es Nutzern, einen einzigen Clickboom über diesen Größenbereich zu nutzen. Zum Vergleich: Beim Vorgängermodell EOS 1 benötigte man noch für jede Wing-Größe einen eigenen Boom. Dadurch wird jetzt nicht nur die Handhabung vereinfacht, sondern auch die Flexibilität beim Wechsel zwischen verschiedenen Winggrößen erhöht, was besonders bei wechselhaften Bedingungen von Vorteil sein kann.

Ausgeliefert wird der EOS 2 mit festen Griffen, den Boom kann man zukaufenFoto: HerstellerAusgeliefert wird der EOS 2 mit festen Griffen, den Boom kann man zukaufen

Innovative Materialien für bessere Performance

Vayu setzt beim EOS 2 auf eine Kombination hochwertiger Materialien, um die Performance zu steigern. Die Fronttube wurde im mittleren Bereich mit einem steifen Material namens Aluula Aeris X-FX86 verstärkt. Dieses Material soll für eine höhere Steifigkeit und Stabilität sorgen, was sich direkt auf das Handling und die Effizienz des Wings auswirken soll. Für das Flugtuch kommt eine Mischung aus Teijin D2 und Teijin D5 Stoffen zum Einsatz, die eine ausgewogene Dehnung und verbesserte Haltbarkeit versprechen. Der EOS 2 behält das grundlegende Design seines Vorgängers bei, wurde jedoch in wichtigen Aspekten verfeinert. Das relativ flache Profil mit kurzer Spannweite zielt auf eine verbesserte Freeride- und Freestyle-Performance ab, die sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Wingfoiler ansprechen soll.

Der Vayu EOS 2 im Vergleich zum Modell Aura 3

Im Vergleich zum Aura-Modell von Vayu positioniert sich der EOS 2 mit seinem flacheren Profil und geringerer Spannweite als besser manövrierbar und im oberen Windbereich auch etwas schneller. Der Aura 3 mit seiner recht gestreckten Outline und seinem tieferen Profil dürfte hingegen mehr Leichtwind-Power bieten und sich auch neutraler beim Driften verhalten - also dann, wenn man ihn beim Abreiten von Dünungswellen neutral hinterherfliegen lässt.

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Verfügbar ist der Vayu EOS 2 in den Größen 2,3/3,0/3,5/4,0/4,5/5,0/5,5 und 6,0 qm und in drei verschiedenen Farbkombinationen. Die Preise liegen, je nach Größe zwischen 969 und 1189 Euro. Einen Testbericht des neuen Modells lest ihr schon bald hier auf der Website.

Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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