Ausprobiert: E-Foil von Audi-Designer im Praxis-Check Ausprobiert: E-Foil von Audi-Designer im Praxis-Check Ausprobiert: E-Foil von Audi-Designer im Praxis-Check

Ausprobiert: E-Foil von Audi-Designer im Praxis-Check

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 10 Monaten

E-Foils sind ein heißes Thema und weil diese Elektromobile wohl schon bald in unseren Revieren wildern, wollten wir wissen, mit was wir es da zu tun bekommen. Entwickler Franz Hofmann, der das „e-foil“ bei Audi entwickelt, ist davon überzeugt, dass „in ein paar Jahren auf jeder Yacht“ so ein Foilboard zu finden ist.

Der Designer sieht das Gerät dabei mehr als E-Bike auf dem Wasser: Für Touren und zum Erkunden von Flüssen und Seen – über eine Stunde Fahrzeit sind dafür gut. Eindruck unseres ersten Rundfluges am Walchensee: Der Jet-Antrieb ist tief im Wasser in das Foil inte­griert: sicher und nahezu unhörbar. Das Foil schneidet sauber durchs Wasser und hinterlässt nicht mehr als ein paar Millimeter Welle. Für Badegäste am Strand ist der Störfaktor so gleich Null. Erstaunlich einfach kam unser Tester – allerdings mit viel Windsurf-Foilerfahrung – auf den Flügel, der Speed bei Halbgas war mit knapp 27 km/h nach wenigen Minuten bereits beachtlich, das Feeling ebenfalls und „45 km/h sind drin“ behauptet Franz Hofmann – und das klingt plausibel. Bei Flaute macht das wirklich Spaß, die sportlichen Möglichkeiten sind vermutlich im Vergleich zum Windsurf- oder Kite-Foilen auf Dauer begrenzt.

Wird das „e-foil“ dennoch zum Segway der Flüsse und Seen oder bleibt es exklusiver Wasser-Scooter für Millionäre? Dabei dürfte vermutlich auch die weitere Entwicklung des vorerst angepeilten Preises von 10.000 Euro keine geringe Rolle spielen.

Wie ein E-Bike auf dem Wasser: das "e-foil"

SURF-Testchef Stephan Gölnitz bei der Probefahrt auf dem Walchensee.


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Themen: E-FoilTest


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