Jedes Trapez besteht aus einem Hüftgurt und einem Haken, mit dem du dich in die am Gabelbaum befestigten Trapeztampen einhakst. Man unterscheidet generell zwei Arten von Trapezen – Sitztrapez und Hüfttrapez.
Sitztrapeze haben Beingurte und eine etwas niedrigere Hakenposition. Man „sitzt“ etwas mehr, was den Rücken bei langen Surfsessions entlastet. Zum Anfangen sind dennoch Hüfttrapeze besser geeignet, da die höhere Hakenposition das Ein- und Aushaken erleichtert und man aufgrund fehlender Beingurte mehr Bewegungsfreiheit hat. Welches System man als erfahrener Windsurfer benutzt, ist Geschmacksache und keine Frage von richtig oder falsch.
Im Idealfall probiert man Trapeze vorher an, um zu vermeiden, dass es hinterher drückt und scheuert. Besonders Frauen sollten aber beachten, dass sie kein Männertrapez kaufen sondern ein Modell für Ladies, welches immer eine angepasste Ergonomie aufweist.
Trapeze kann man sehr gut gebraucht kaufen weil an ihnen nicht viel kaputtgehen kann. Überprüfe vor dem Kauf, ob der Schnellverschluss funktioniert und die Gurtbänder angescheuert sind. Ist dies der Fall, Finger weg!
Gebraucht gibt es ordentliche, gebrauchte Trapeze bereits ab 30-40 Euro. Neu bekommt man diese, je nach Marke und Modell, für 90-200 Euro. Hier wirst du fündig:

Redakteur surf
Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.