Neopren mit Protektoren: Forward WIP Steamer MK2 im TestFoto: Oliver Maier

NeoprenNeopren mit Protektoren: Forward WIP Steamer MK2 im Test

Forward WIP hat sich auf Protektionskleidung für Wassersportler spezialisiert. Wir haben den Steamer MK2 ausprobiert.

Hoher Tragekomfort trotz solider Zusatzpolster

Der Kontakt mit Board, Foil oder Finne kann beim Windsurfen schmerzhaft sein, Forward WIP kombiniert deshalb im Modell „Steamer MK2” einen Neo mit entsprechenden Protektoren. So wurden im Bereich der Schienbeine feste Pads eingenäht, die verhindern sollen, dass man sich beim Strampeln im Wasser an Finne oder Foil verletzt. Die Kniebereiche sind ebenfalls besonders dick gepolstert und auch seitlich im Bereich der Oberschenkel sitzen solide Zusatzpolster – die sich auch einfach entfernen lassen. Trotz der Pads ist der Tragekomfort des Steamer MK2 auf hohem Niveau, einzig beim An- und Ausziehen merkt man die integrierten Pads natürlich. Die verwendeten Materialien des Neos wirken durchweg hochwertig, der Anzug fühlt sich stretchy und geschmeidig an, der Rumpfbereich ist mit weichem Plüsch gefüttert. Durch die verklebten und gut abgedeckten Nähte tritt Wasser nur in homöopathischen Dosen ein. Den Steamer MK 2 gibt’s bislang nur in der Dicke 5/4, diese fanden wir beim Test mit Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad absolut passend, er ist in den Größen S/M/L und XL erhältlich und kostet 349,99 Euro.

  Polsterungen u.a. im Bereich des Oberschenkels.
Polsterungen u.a. im Bereich des Oberschenkels.
  Verklebte und gut abgedeckten Nähte.
Verklebte und gut abgedeckten Nähte.

surf-Fazit

Auch mit integrierten Pads ist man nicht unverwundbar, trotzdem schützt der Forward WIP Steamer MK2 einige gefährdete Stellen besonders gut. Abgesehen davon lässt der warme und flexible Neo auch sonst keine Wünsche offen.