Test 2016: Glatthaut-Neoprenanzug NP Edge 5/4 Test 2016: Glatthaut-Neoprenanzug NP Edge 5/4 Test 2016: Glatthaut-Neoprenanzug NP Edge 5/4

Test 2016: Glatthaut-Neoprenanzug NP Edge 5/4

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 5 Jahren

Glatthaut-Neopren ist im Wind wärmer als kaschiertes Material, das ist unumstritten. Ein ganz neues, glattes Material soll jetzt besonders elastisch sein und dazu noch robust. Der neue NP Edge 5/4 im Test.

Glatthaut-Neoprenanzug NP Edge 5/4

Das ist kein Neopren wie man es üblicherweise kennt. Egal, wer in den Testanzug greift, kommt zu dem Schluss: Das ist nicht so wie die bekannten Materialien. Es ist komplett anders aufgebaut als übliches Glatthautneopren und genau dahinter soll das Geheimnis der Kombination aus Abperleffekt, Flexibilität und Robustheit stecken.

Während bei üblichem Glatthautmaterial das Neopren auf der Innenseite mit dehnbarem Stoffgewebe beklebt wird und die Außenseite des eigentlich porösen Rohmaterials durch thermische Behandlung zu einer glatten, Wasser abperlenden Oberfläche veredelt wird, sieht die Außenbearbeitung beim "Armor Skin" ganz anders aus. Der schöne Marketing-Begriff SDS – "super durable skin" – steht für eine zweischichtige Außenlage auf dem eigentlichen Neopren. Dabei kommt zuerst eine dünne Schicht dehnfähiges Gewebe, und abschließend das "SDS", ein dehnfähiges, aber robustes PU-Laminat. In der Produktion wird erst das "SDS" unter Hitze mit dem Außengewebe verschweißt, anschließend mit dem Neopren verklebt, zum Schluss wird die Innenkaschierung aufgeklebt.

Armor-Skin am NP Edge 5/4

Auch in unserem Praxistest zeigt das Material zum einen die Vorzüge von Glatthautmaterial – Wasser  perlt sauber ab, Verdunstungskälte kann nicht entstehen – zum anderen wirkt der Anzug sehr leicht, anschmiegsam und besonders dehnfähig. Stellenweise wird – wohl weil der Grafik-Designer auch mitreden durfte – außen kaschiertes, farbiges Neopren eingesetzt. "Armor Skin" wird an den Ärmeln und großflächig im Rumpfbereich bis zu den Oberschenkeln eingesetzt. Auch grobe Versuche, das Material mit den Fingernägeln zu beschädigen, blieben dabei erfolglos. Gegen Standlack ist es nicht so robust wie ein komplett kaschierter Anzug, aber deutlich robuster als das beispielsweise im Brustbereich verwendete "normale" Glatthautneopren. Der NP Edge Wind kostet in 5/4 Millimeter 499 Euro.

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 1-2/2016 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen.

Themen: EdgeGlatthautNeoprenNPTest


Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Test 2016: Freemoveboards 115

    31.03.2016

  • Test 2018 – Freestyle-Waveboards: Quatro Power Freewave Thruster 85 Pro

    09.08.2018

  • Kurztest 2020: JP-Australia Windsurf SUP

    05.02.2020

  • Test 2018 – Wavesegel: Goya Banzai X Powerwave 4,5

    27.06.2018

  • Ausprobiert: E-Foil von Audi-Designer im Praxis-Check

    16.03.2020

  • Test 2018 – Wavesegel: Gun Sails Peak 4,5

    27.06.2018

  • Test 2018 – Foils/Foilboards: Slingshot Wizard 150

    01.07.2018

  • Test Wavesegel 2015: Gaastra Poison 5,4

    19.03.2015

  • Test 2015 Freeride- und Freeraceboards 125: Exocet S4 122 Carbon

    28.05.2015