Test: ProLimit PF-1 Neopren Test: ProLimit PF-1 Neopren Test: ProLimit PF-1 Neopren

Test: ProLimit PF-1 Neopren

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor einem Jahr

ProLimit geht mit dem Modell PF-1 Nature Prene den nächsten Schritt hin zum „grünen „ Neo. Was hat es damit auf sich hat und wie sich der Neo trägt – hier erfahrt ihr es.

Der Großteil der auf dem Markt befindlichen Neos wird noch immer aus erölbasierten Rohstoffen gewonnen – nicht so der PF-1 (399 Euro) von ProLimit. Das Neopren – im Marketing-Jargon „Nature Prene“ genannt – wird demnach aus Naturkautschuk hergestellt, dessen Anbau FSC-zertifiziert nachhaltig vonstatten geht. Die Deckschicht aus Nylon soll teilweise aus recycelten PET-Flaschen bestehen, alle Kleber sind wasserbasiert und­ lösemittelfrei.

Oliver Maier Robustes Knie-Pad und abgeklebte Nähte beim ProLimit PF-1

Wir konnten das Modell mit 6/4er Dicke ausprobieren, ab dem Frühjahr 2021 wird es das Modell auch als 4/3er geben. Der Einstieg ist großzügig dimensioniert, was das Anziehen sehr komfortabel macht – auch ohne die Beweglichkeit eines Schlangenmenschen. Der Kragen wird von hinten übergezogen und auf der Brust fixiert. Die Bewegungsfreiheit ist auf absolutem Top-Niveau, das Material wirkt wunderbar weich und geschmeidig und auch das großflächige Kuschelplüsch auf der Innenseite, welches vom Rumpf bis über die Knie reicht, trägt zum hohen Tragekomfort bei. Die Nähte selbst sind dicht, nur über den weit geschnittenen Einstieg kommt bei Crashs und Waschgängen etwas mehr Wasser rein als nötig – eine Zugkordel auf der Brust wäre hier noch ein sinnvolles Feature gewesen.

surf-Fazit: Das gute Gewissen geht beim PF-1 mit einem gutem Neo Hand in Hand. Stretch sowie Trage- und Einstiegskomfort sind top, Temperaturen von acht bis zehn Grad lassen sich mit dem Neo gut aushalten. Für noch kältere Tage darf es ein Neo mit schwarzer Oberfläche und noch besser abgedichteter Einstiegsluke sein.

Infos unter www.prolimit.com

Themen: NeoprenProlimitTest


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