TestProLimit PF-1 Neopren

Manuel Vogel

 · 26.10.2020

Test: ProLimit PF-1 Neopren
Foto: Oliver Michael Maier
ProLimit geht mit dem Modell PF-1 Nature Prene den nächsten Schritt hin zum „grünen „ Neo. Was hat es damit auf sich hat und wie sich der Neo trägt – hier erfahrt ihr es.

Der Großteil der auf dem Markt befindlichen Neos wird noch immer aus erölbasierten Rohstoffen gewonnen – nicht so der PF-1 (399 Euro) von ProLimit. Das Neopren – im Marketing-Jargon „Nature Prene“ genannt – wird demnach aus Naturkautschuk hergestellt, dessen Anbau FSC-zertifiziert nachhaltig vonstatten geht. Die Deckschicht aus Nylon soll teilweise aus recycelten PET-Flaschen bestehen, alle Kleber sind wasserbasiert und­ lösemittelfrei.

surf/201006144037__M0A2396_dba43db19a105ca50b6b5e8de247cb83Foto: Oliver Michael Maier

Wir konnten das Modell mit 6/4er Dicke ausprobieren, ab dem Frühjahr 2021 wird es das Modell auch als 4/3er geben. Der Einstieg ist großzügig dimensioniert, was das Anziehen sehr komfortabel macht – auch ohne die Beweglichkeit eines Schlangenmenschen. Der Kragen wird von hinten übergezogen und auf der Brust fixiert. Die Bewegungsfreiheit ist auf absolutem Top-Niveau, das Material wirkt wunderbar weich und geschmeidig und auch das großflächige Kuschelplüsch auf der Innenseite, welches vom Rumpf bis über die Knie reicht, trägt zum hohen Tragekomfort bei. Die Nähte selbst sind dicht, nur über den weit geschnittenen Einstieg kommt bei Crashs und Waschgängen etwas mehr Wasser rein als nötig – eine Zugkordel auf der Brust wäre hier noch ein sinnvolles Feature gewesen.

surf-Fazit: Das gute Gewissen geht beim PF-1 mit einem gutem Neo Hand in Hand. Stretch sowie Trage- und Einstiegskomfort sind top, Temperaturen bis zehn Grad lassen sich mit dem Neo gut aushalten. Für noch kältere Tage sollte es ein Neo mit schwarzer Oberfläche und noch besser abgedichteter Einstiegsluke sein.

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Infos unter www.prolimit.com

Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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