Workshop: Reparatur von Windsurf MastenFoto: Manuel Vogel

Masten-GabelnWorkshop: Reparatur von Windsurf Masten

Manuel Vogel

 11/17/2020, Lesezeit: 4 Minuten

Am eigenen Material wird fast alles repariert, nur bei kaputten Masten schrecken meist alle zurück. Dabei lässt sich hier so mancher Schaden risikolos beheben.

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und schon ist’s passiert: Beim Aufbauen stecken die Masthälften nicht richtig zusammen und nach einem beherzten Zug am Vorliekstrecker beendet ein hörbares Knacken den Surftag, bevor er begonnen hat. Meist ist der Mast dann an der Steckverbindung eingerissen – gleiches kann passieren, wenn man den Mast mal hart auf den Asphalt fallen lässt.

Hat das Carbon nur einen kleinen, wenige Zentimeter langen Riss, reicht es unter Umständen, die beschädigte Stelle einfach abzusägen. Doch es geht auch eleganter – wie euch Reparatur-Experte Oliver Schott im Folgenden zeigt.

Allgemeines

Die folgenden Reparaturen sind anwendbar bei Rissen unten an der Base (also dort, wo die Mastverlängerung anliegt) oder direkt oberhalb der Steckverbindung. Auch am Masttopp (im Bereich des Stöpsels am Topp) sind diese Reparaturen problemlos möglich.

Die Basisreparatur dauert keine zehn Minuten, für die Profi-Variante sollte man 60 bis 90 Minuten einplanen. „Wenn man die nötigen Utensilien beisammen hat“, erklärt Oliver Schott, „muss man keine Scheu haben. Masten auf diese Weise zu reparieren spart Geld, ist vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit sinnvoll und man muss nicht befürchten, dass die Sache nicht hält.“

Und so wird’s gemacht!

Basisreparatur: Masten absägen

Sowohl Base als auch Masttopp kann man bedenkenlos um einige Zentimeter kürzen, um einen Riss zu entfernen. „Die Biegekurve“, so weiß Oliver aus seiner jahrelangen Erfahrung, „ändert sich dadurch nicht spürbar. Mehr als fünf bis maximal zehn Zentimeter würde ich aber weder an Unter- noch Oberteil wegsägen, da man sonst Gefahr läuft, dass Mastverlängerung beziehungsweise Steckverbindung aufgrund der Verjüngung nicht mehr reinpassen.“ Dass der Mast dann einige Zentimeter kürzer wird, ist logisch – man sollte sich also vergewissern, ob sich die eigene Segelpalette auch dann noch riggen lässt. Wer bereits mit weit ausgezogener Verlängerung arbeiten muss, sollte statt abzusägen also besser die Profi-Reparatur machen, die wir euch auf den nächsten Seiten zeigen.

Für die Basis-Reparatur mit dem Absägen benötigst du:

  • Metallsäge
  • Zollstock & Stift
  • Trockenschleifpapier (z.B. 150er)
  • Festes Malerkrepp

Basisreparatur von Masten - Schritt für Schritt Anleitung

Tipp: Das Schleifen der Steckverbindung sollte nicht punktuell, sondern unter konstantem Drehen erfolgen.Foto: Manuel Vogel
Tipp: Das Schleifen der Steckverbindung sollte nicht punktuell, sondern unter konstantem Drehen erfolgen.
1. Schadensaufnahme: Wenn der Mast, wie in diesem Beispiel, nur wenige Zentimeter eingerissen ist, ist das Absägen im Normalfall die bessere und vor allem einfachere Option. Damit das Weiterreißen erfolgreich gestoppt wird, sollte man nicht direkt am Ende des Risses absägen, sondern knapp zwei Zentimeter gesundes Material entfernen. „Unbedingt“, so erklärt Oliver, „sollte man mal reinleuchten, oft reicht der Riss auf der Innenseite weiter als man von außen sieht. Ist etwa ein Riss von drei Zentimetern Länge sichtbar, würde ich immer fünf oder sechs Zentimeter absägen, um sicherzugehen.“Foto: Manuel Vogel
1. Schadensaufnahme: Wenn der Mast, wie in diesem Beispiel, nur wenige Zentimeter eingerissen ist, ist das Absägen im Normalfall die bessere und vor allem einfachere Option. Damit das Weiterreißen erfolgreich gestoppt wird, sollte man nicht direkt am Ende des Risses absägen, sondern knapp zwei Zentimeter gesundes Material entfernen. „Unbedingt“, so erklärt Oliver, „sollte man mal reinleuchten, oft reicht der Riss auf der Innenseite weiter als man von außen sieht. Ist etwa ein Riss von drei Zentimetern Länge sichtbar, würde ich immer fünf oder sechs Zentimeter absägen, um sicherzugehen.“
2. Anzeichnen: Damit man den Mast gerade absägen kann, setzt Oli zwei bis drei Markierungspunkte für das spätere Abkleben. Da der Mast einige Zentimeter kürzer wird, muss man hinterher die Verlängerung entsprechend länger einstellen. Wer es sich leichter machen will, sägt also vier, sechs oder acht Zentimeter ab, denn diese Zwei-Zentimeter-Schritte kann man hinterher mit der Verlängerung 1:1 wieder ausgleichen.Foto: Manuel Vogel
2. Anzeichnen: Damit man den Mast gerade absägen kann, setzt Oli zwei bis drei Markierungspunkte für das spätere Abkleben. Da der Mast einige Zentimeter kürzer wird, muss man hinterher die Verlängerung entsprechend länger einstellen. Wer es sich leichter machen will, sägt also vier, sechs oder acht Zentimeter ab, denn diese Zwei-Zentimeter-Schritte kann man hinterher mit der Verlängerung 1:1 wieder ausgleichen.
3. Schnittkante markieren: Als Führung für die Säge klebt man festes Krepp entlang der späteren Schnittkante – daher die Markierungen. Wenn sich beide Enden des Krepps ohne Versatz treffen, kann man sichergehen, dass die Schnittmarkierung auch genau gerade läuft. Klebe noch zwei bis drei Lagen Krepp zusätzlich und möglichst akkurat auf, die Unterkante des Krepps bildet gleich eine hilfreiche Führung für die Säge. „Gewebeband ist übrigens zum Abkleben ungeeignet“, betont Oliver, „denn es ist etwas weich und lässt sich auch um die Kurve kleben – um eine gerade Kante zu bekommen, ist das nicht ideal.“Foto: Manuel Vogel
3. Schnittkante markieren: Als Führung für die Säge klebt man festes Krepp entlang der späteren Schnittkante – daher die Markierungen. Wenn sich beide Enden des Krepps ohne Versatz treffen, kann man sichergehen, dass die Schnittmarkierung auch genau gerade läuft. Klebe noch zwei bis drei Lagen Krepp zusätzlich und möglichst akkurat auf, die Unterkante des Krepps bildet gleich eine hilfreiche Führung für die Säge. „Gewebeband ist übrigens zum Abkleben ungeeignet“, betont Oliver, „denn es ist etwas weich und lässt sich auch um die Kurve kleben – um eine gerade Kante zu bekommen, ist das nicht ideal.“
4. Absägen: Zum Absägen, Oliver sägt nicht einfach von oben nach unten durch, sondern erzeugt zunächst eine Nut entlang der Krepp-Markierung. Drehe also den Mast ständig weiter und achte darauf, dass du genau entlang der Markierung sägst. Durch das Drehen wird der Mast an jeder Stelle von außen nach innen durchtrennt, was verhindert, dass das Gewebe aufsplittert und du dich ungewollt von der Markierung entfernst.Foto: Manuel Vogel
4. Absägen: Zum Absägen, Oliver sägt nicht einfach von oben nach unten durch, sondern erzeugt zunächst eine Nut entlang der Krepp-Markierung. Drehe also den Mast ständig weiter und achte darauf, dass du genau entlang der Markierung sägst. Durch das Drehen wird der Mast an jeder Stelle von außen nach innen durchtrennt, was verhindert, dass das Gewebe aufsplittert und du dich ungewollt von der Markierung entfernst.
Tipp: Das Schleifen der Steckverbindung sollte nicht punktuell, sondern unter konstantem Drehen erfolgen.Foto: Manuel Vogel
Tipp: Das Schleifen der Steckverbindung sollte nicht punktuell, sondern unter konstantem Drehen erfolgen.
1. Schadensaufnahme: Wenn der Mast, wie in diesem Beispiel, nur wenige Zentimeter eingerissen ist, ist das Absägen im Normalfall die bessere und vor allem einfachere Option. Damit das Weiterreißen erfolgreich gestoppt wird, sollte man nicht direkt am Ende des Risses absägen, sondern knapp zwei Zentimeter gesundes Material entfernen. „Unbedingt“, so erklärt Oliver, „sollte man mal reinleuchten, oft reicht der Riss auf der Innenseite weiter als man von außen sieht. Ist etwa ein Riss von drei Zentimetern Länge sichtbar, würde ich immer fünf oder sechs Zentimeter absägen, um sicherzugehen.“Foto: Manuel Vogel
1. Schadensaufnahme: Wenn der Mast, wie in diesem Beispiel, nur wenige Zentimeter eingerissen ist, ist das Absägen im Normalfall die bessere und vor allem einfachere Option. Damit das Weiterreißen erfolgreich gestoppt wird, sollte man nicht direkt am Ende des Risses absägen, sondern knapp zwei Zentimeter gesundes Material entfernen. „Unbedingt“, so erklärt Oliver, „sollte man mal reinleuchten, oft reicht der Riss auf der Innenseite weiter als man von außen sieht. Ist etwa ein Riss von drei Zentimetern Länge sichtbar, würde ich immer fünf oder sechs Zentimeter absägen, um sicherzugehen.“
1. Schadensaufnahme: Wenn der Mast, wie in diesem Beispiel, nur wenige Zentimeter eingerissen ist, ist das Absägen im Normalfall die bessere und vor allem einfachere Option. Damit das Weiterreißen erfolgreich gestoppt wird, sollte man nicht direkt am Ende des Risses absägen, sondern knapp zwei Zentimeter gesundes Material entfernen. „Unbedingt“, so erklärt Oliver, „sollte man mal reinleuchten, oft reicht der Riss auf der Innenseite weiter als man von außen sieht. Ist etwa ein Riss von drei Zentimetern Länge sichtbar, würde ich immer fünf oder sechs Zentimeter absägen, um sicherzugehen.“
2. Anzeichnen: Damit man den Mast gerade absägen kann, setzt Oli zwei bis drei Markierungspunkte für das spätere Abkleben. Da der Mast einige Zentimeter kürzer wird, muss man hinterher die Verlängerung entsprechend länger einstellen. Wer es sich leichter machen will, sägt also vier, sechs oder acht Zentimeter ab, denn diese Zwei-Zentimeter-Schritte kann man hinterher mit der Verlängerung 1:1 wieder ausgleichen.
3. Schnittkante markieren: Als Führung für die Säge klebt man festes Krepp entlang der späteren Schnittkante – daher die Markierungen. Wenn sich beide Enden des Krepps ohne Versatz treffen, kann man sichergehen, dass die Schnittmarkierung auch genau gerade läuft. Klebe noch zwei bis drei Lagen Krepp zusätzlich und möglichst akkurat auf, die Unterkante des Krepps bildet gleich eine hilfreiche Führung für die Säge. „Gewebeband ist übrigens zum Abkleben ungeeignet“, betont Oliver, „denn es ist etwas weich und lässt sich auch um die Kurve kleben – um eine gerade Kante zu bekommen, ist das nicht ideal.“
4. Absägen: Zum Absägen, Oliver sägt nicht einfach von oben nach unten durch, sondern erzeugt zunächst eine Nut entlang der Krepp-Markierung. Drehe also den Mast ständig weiter und achte darauf, dass du genau entlang der Markierung sägst. Durch das Drehen wird der Mast an jeder Stelle von außen nach innen durchtrennt, was verhindert, dass das Gewebe aufsplittert und du dich ungewollt von der Markierung entfernst.
Tipp: Das Schleifen der Steckverbindung sollte nicht punktuell, sondern unter konstantem Drehen erfolgen.

Profi-Reparatur: Mastenkorsett

Ist der Riss länger als acht bis zehn Zentimeter, ist Absägen meist keine Option mehr. Würde man z.B. das Oberteil derart kürzen, wäre es unwahrscheinlich, dass sich die Mastteile hinterher noch zusammenstecken lassen. Und auch beim Kürzen des Unterteils könnte es durchaus sein, dass die Verlängerung nicht mehr in den enger werdenden Mast passt. „Jeder Carbonmast“, so erklärt Oliver Schott, „besteht aus vertikalen Fasern im Inneren, welche die eigentlichen Kräfte aufnehmen und den Flex des Masts bestimmen. Um diese vertikalen Fasern zusammenzuhalten, sind diese in der Regel von einer Lage Fasern in Querrichtung abgedeckt. Ist die Deckschicht beschädigt, fehlt den Fasern im Inneren also die seitliche Verbindung und der Mast reißt ein. Mit der folgenden Reparatur stellen wir die kaputte Deckschicht wieder her“, erklärt Oli die Hintergründe der Reparatur.

Den Großteil der für diese Reparatur benötigten Utensilien bekommst du bei Bedarf im Baumarkt:

  • Metallsäge & Cuttermesser
  • Trockenschleifpapier (ca. 60er & 150er Körnung)
  • Festes Malerkrepp
  • Dünnflüssiger Sekundenkleber
  • Schlauchschelle mit passendem Schraubenzieher
  • Mischgefäß/Messbecher, Pinsel & Gummihandschuhe zum Laminieren

Des Weiteren findest du beim Anbieter Bacuplast (www.bacuplast-shop.de), einem Spezialisten für Faserverbundtechnik, alles, was du sonst noch benötigst:

  • Dünnflüssiges Epoxydharz & Härter
  • Roving 50K-3500 TEX. Dabei handelt es sich um Carbonfaden, mit dem der Riss später umwickelt wird. Zwei Meter dürften reichen, verkauft wird eine Rolle mit 25 Meter für 9,75 Euro
  • Abreißgewebe 64 g/m2 (10 m-Rolle mit 30 mm Breite gibt’s für 7,00 Euro)
  • Kohlefaserschlauch ø 50 mm; Artikel-Nr. 21 550. Dieser Schlauch ist nur nötig, wenn dir die bestmögliche Optik wichtig ist und kann auch weggelassen werden. Der laufende Meter kostet 8,95 Euro.

Profi-Reparatur von Masten - Schritt für Schritt Anleitung

11. Aushärten lassen: Die Trocknungszeit von Epoxydharz ist temperaturabhängig, bei Raumtemperatur sollte nach 24 Stunden alles hart sein.Foto: Manuel Vogel
11. Aushärten lassen: Die Trocknungszeit von Epoxydharz ist temperaturabhängig, bei Raumtemperatur sollte nach 24 Stunden alles hart sein.
1. Anschleifen: Das Mastoberteil im Bild ist gebrochen, weil der Mast nicht richtig zusammengesteckt war – der Klassiker! Zum Absägen ist der Riss mit 15 Zentimetern zu lang. Auch hier gilt es zunächst, den Reparaturbereich zu überblicken. Stehen auch innen Carbonsplitter ab, sollte man auch eine Kombination der beiden Reparaturen in Betracht ziehen – den schlimmsten Schaden absägen, den Rest, wie im Folgenden erklärt, reparieren. Stickerreste und Carbonsplitter schleift Oli vorsichtig mit Schleifpapier runter. Dazu am besten das Schleifpapier flächig um den Mast legen und diesen in der Hand drehen. Im Zweifel Arbeitshandschuhe tragen, Carbonsplitter unter der Haut sind kein Spaß!Foto: Manuel Vogel
1. Anschleifen: Das Mastoberteil im Bild ist gebrochen, weil der Mast nicht richtig zusammengesteckt war – der Klassiker! Zum Absägen ist der Riss mit 15 Zentimetern zu lang. Auch hier gilt es zunächst, den Reparaturbereich zu überblicken. Stehen auch innen Carbonsplitter ab, sollte man auch eine Kombination der beiden Reparaturen in Betracht ziehen – den schlimmsten Schaden absägen, den Rest, wie im Folgenden erklärt, reparieren. Stickerreste und Carbonsplitter schleift Oli vorsichtig mit Schleifpapier runter. Dazu am besten das Schleifpapier flächig um den Mast legen und diesen in der Hand drehen. Im Zweifel Arbeitshandschuhe tragen, Carbonsplitter unter der Haut sind kein Spaß!
2. Tabula Rasa: Damit der Mast wieder in seine alte Form gebracht werden kann und sich nichts sperrt, müssen Splitter im Bruchbereich entfernt werden. Dies gelingt am besten mit einem scharfen Cuttermesser.Foto: Manuel Vogel
2. Tabula Rasa: Damit der Mast wieder in seine alte Form gebracht werden kann und sich nichts sperrt, müssen Splitter im Bruchbereich entfernt werden. Dies gelingt am besten mit einem scharfen Cuttermesser.
3. Form korrigieren: Oft klaffen Risse leicht auseinander. Würdest du diese Lücke nicht schließen, hätte der Mast später an der Steckverbindung, bzw. der Verlängerung Spiel. Um gleichmäßigen Druck aufzubauen, eignet sich eine normale Schlauchschelle aus dem Baumarkt perfekt. Ziehe diese moderat fest und checke anschließend erst mal, ob die Steckverbindung bzw. Mastverlängerung nun wieder normal sitzt und keine losen Materialreste mehr das Zusammenstecken stören.Foto: Manuel Vogel
3. Form korrigieren: Oft klaffen Risse leicht auseinander. Würdest du diese Lücke nicht schließen, hätte der Mast später an der Steckverbindung, bzw. der Verlängerung Spiel. Um gleichmäßigen Druck aufzubauen, eignet sich eine normale Schlauchschelle aus dem Baumarkt perfekt. Ziehe diese moderat fest und checke anschließend erst mal, ob die Steckverbindung bzw. Mastverlängerung nun wieder normal sitzt und keine losen Materialreste mehr das Zusammenstecken stören.
4. Form fixieren: Für die Reparatur muss nun zunächst die Form fixiert werden, damit diese auch nach dem Entfernen der Schlauchschelle bestehen bleibt. Dies gelingt am besten mit dünnflüssigem Sekundenkleber und einem Stück Roving, den man bei Bacuplast in unterschiedlicher Dicke kaufen kann. Zuerst träufelt Oliver über den zusammengepressten Riss etwas Kleber, dieser kriecht in die kleinsten Ritzen. Anschließend klebt man den Roving, das ist nichts anderes als ein Strang von Carbonfasern auf einer Rolle, mit Sekundenkleber am Rand des Masts einmal rundherum an (Ende nicht abschneiden!). Nach einer Minute ist der einst klaffende Riss erst mal fixiert und man kann die Schlauchschelle für die eigentliche Reparatur abnehmen.Foto: Manuel Vogel
4. Form fixieren: Für die Reparatur muss nun zunächst die Form fixiert werden, damit diese auch nach dem Entfernen der Schlauchschelle bestehen bleibt. Dies gelingt am besten mit dünnflüssigem Sekundenkleber und einem Stück Roving, den man bei Bacuplast in unterschiedlicher Dicke kaufen kann. Zuerst träufelt Oliver über den zusammengepressten Riss etwas Kleber, dieser kriecht in die kleinsten Ritzen. Anschließend klebt man den Roving, das ist nichts anderes als ein Strang von Carbonfasern auf einer Rolle, mit Sekundenkleber am Rand des Masts einmal rundherum an (Ende nicht abschneiden!). Nach einer Minute ist der einst klaffende Riss erst mal fixiert und man kann die Schlauchschelle für die eigentliche Reparatur abnehmen.
5. Kleberreste entfernen: Bevor die Reparaturstelle gleich mit dem Roving umwickelt wird, säubert Oliver erst noch den Riss von Rückständen des Sekundenklebers mit dem Cuttermesser und etwas Schleifpapier.Foto: Manuel Vogel
5. Kleberreste entfernen: Bevor die Reparaturstelle gleich mit dem Roving umwickelt wird, säubert Oliver erst noch den Riss von Rückständen des Sekundenklebers mit dem Cuttermesser und etwas Schleifpapier.
6. Harz anmischen: Für das erste Fixieren war Sekundenkleber perfekt, für die eigentliche Reparatur muss es Epoxydharz sein. Harz und Härter gibt’s in größeren Mengen bei Bacuplast oder in Form kleiner Sets auch im Surfshop. Wichtig ist nur, dass das Epoxy dünnflüssig ist. Um Mischungenauigkeiten zu vermeiden, sollte man immer etwas mehr Volumen anmischen und einen Messbecher oder eine Küchenwaage verwenden. „Die Verwendung eines größeren Gefäßes“, so verrät Oliver, „sorgt dafür, dass das Harz nicht so schnell hart wird, da die Reaktionswärme besser entweichen kann.“ Gummihandschuhe sind sehr empfehlenswert, Epoxy ist giftig! Im Normalfall bleiben dir jetzt knapp 45 Minuten Zeit, bevor das Harz zu hart wird – also nicht trödeln!Foto: Manuel Vogel
6. Harz anmischen: Für das erste Fixieren war Sekundenkleber perfekt, für die eigentliche Reparatur muss es Epoxydharz sein. Harz und Härter gibt’s in größeren Mengen bei Bacuplast oder in Form kleiner Sets auch im Surfshop. Wichtig ist nur, dass das Epoxy dünnflüssig ist. Um Mischungenauigkeiten zu vermeiden, sollte man immer etwas mehr Volumen anmischen und einen Messbecher oder eine Küchenwaage verwenden. „Die Verwendung eines größeren Gefäßes“, so verrät Oliver, „sorgt dafür, dass das Harz nicht so schnell hart wird, da die Reaktionswärme besser entweichen kann.“ Gummihandschuhe sind sehr empfehlenswert, Epoxy ist giftig! Im Normalfall bleiben dir jetzt knapp 45 Minuten Zeit, bevor das Harz zu hart wird – also nicht trödeln!
7. Roving wickeln: Die Stabilität des Masts wird wiederhergestellt, indem das zugstarke Carbonfaserbündel, der Roving, um den Mast gewickelt wird. Bestreiche dazu immer einige Zentimeter rund um den Mast mit Epoxydharz und wickele den Roving mit leichtem Zug um den Mast. Eine helfende Hand, die den Mast immer weiterdreht, ist kein Nachteil, alleine geht’s aber auch. Ziel sollte es sein, dass sich das Faserbündel nicht stark überlappt, zwischen den einzelnen Bündeln aber auch keine größeren Lücken zu sehen sind.Foto: Manuel Vogel
7. Roving wickeln: Die Stabilität des Masts wird wiederhergestellt, indem das zugstarke Carbonfaserbündel, der Roving, um den Mast gewickelt wird. Bestreiche dazu immer einige Zentimeter rund um den Mast mit Epoxydharz und wickele den Roving mit leichtem Zug um den Mast. Eine helfende Hand, die den Mast immer weiterdreht, ist kein Nachteil, alleine geht’s aber auch. Ziel sollte es sein, dass sich das Faserbündel nicht stark überlappt, zwischen den einzelnen Bündeln aber auch keine größeren Lücken zu sehen sind.
8. Doppelt hält besser: Wickele den Roving in einem Stück von unten nach oben bis einige Zentimeter über die ursprüngliche Bruchstelle hinaus und in einer zweiten Schicht wieder bis nach unten zum Startpunkt. Bestreiche den Roving dabei gleichmäßig mit Harz, damit die Fasern gut getränkt werden. Erst ganz am Ende schneidest du den Roving ab.Foto: Manuel Vogel
8. Doppelt hält besser: Wickele den Roving in einem Stück von unten nach oben bis einige Zentimeter über die ursprüngliche Bruchstelle hinaus und in einer zweiten Schicht wieder bis nach unten zum Startpunkt. Bestreiche den Roving dabei gleichmäßig mit Harz, damit die Fasern gut getränkt werden. Erst ganz am Ende schneidest du den Roving ab.
9. Eine Frage der Ästhetik: Für die spätere Stabilität ist ausschließlich die Wicklung mit Roving ausschlaggebend. Die Öberfläche wird damit aber in den seltensten Fällen richtig glatt, zumal der Roving NICHT geschliffen werden darf! Wenn du mit etwas unebener Oberfläche leben kannst, springe weiter zu Punkt 10. | Wer – wie unser Reparatur-Profi Oliver Schott – auf die bestmögliche Optik Wert legt, ummantelt die Reparaturstelle abschließend noch mit einem Carbonschlauch. Oli erklärt: „Durch die Anordnung der Fasern wird der Schlauch beim Zusammendrücken weit und beim Auseinanderziehen wieder eng. Ich repariere mit solchen Kohlefaserschläuchen z.B. auch gebrochene Carbongabeln.Foto: Manuel Vogel
9. Eine Frage der Ästhetik: Für die spätere Stabilität ist ausschließlich die Wicklung mit Roving ausschlaggebend. Die Öberfläche wird damit aber in den seltensten Fällen richtig glatt, zumal der Roving NICHT geschliffen werden darf! Wenn du mit etwas unebener Oberfläche leben kannst, springe weiter zu Punkt 10. | Wer – wie unser Reparatur-Profi Oliver Schott – auf die bestmögliche Optik Wert legt, ummantelt die Reparaturstelle abschließend noch mit einem Carbonschlauch. Oli erklärt: „Durch die Anordnung der Fasern wird der Schlauch beim Zusammendrücken weit und beim Auseinanderziehen wieder eng. Ich repariere mit solchen Kohlefaserschläuchen z.B. auch gebrochene Carbongabeln.
Man schneidet von der Meterware ein passendes Stück ab, stülpt dieses über die Reparaturstelle, zieht den Schlauch auseinander und bestreicht diesen mit Epoxydharz. Im Zweifel lieber etwas mehr Harz nehmen, Überschüsse entfernen wir im nächsten Schritt wieder. Den Kohlefaserschlauch kann ich hinterher dann noch schön glatt schleifen für eine gute Optik“, erklärt Oliver das weitere Vorgehen.Foto: Manuel Vogel
Man schneidet von der Meterware ein passendes Stück ab, stülpt dieses über die Reparaturstelle, zieht den Schlauch auseinander und bestreicht diesen mit Epoxydharz. Im Zweifel lieber etwas mehr Harz nehmen, Überschüsse entfernen wir im nächsten Schritt wieder. Den Kohlefaserschlauch kann ich hinterher dann noch schön glatt schleifen für eine gute Optik“, erklärt Oliver das weitere Vorgehen.
10. Fixieren: Damit sich keine Lufteinschlüsse bilden, die Oberfläche möglichst glatt wird und überschüssiges Harz (= Gewicht) wieder entfernt wird, nutzt Oliver Abreißgewebe. Damit umwickelt er Roving bzw. Carbonschlauch stramm (auf einen Griff gewickelt, lässt sich ideal Zug ausüben) und fixiert das Ende mit einem Stück Krepp. Das Abreißgewebe lässt überschüssiges Harz nach außen durch, verbindet sich aber während des Aushärtungsprozesses nicht mit Kohlefaser oder Roving und lässt sich somit hinterher einfach wieder abwickeln – samt des überschüssigen Harzes. Wer kein Abreißgewebe zur Hand hat, kann die Reparaturstelle auch stramm mit Frischhaltefolie umwickeln – das überschüssige Harz bleibt dann aber drin.Foto: Manuel Vogel
10. Fixieren: Damit sich keine Lufteinschlüsse bilden, die Oberfläche möglichst glatt wird und überschüssiges Harz (= Gewicht) wieder entfernt wird, nutzt Oliver Abreißgewebe. Damit umwickelt er Roving bzw. Carbonschlauch stramm (auf einen Griff gewickelt, lässt sich ideal Zug ausüben) und fixiert das Ende mit einem Stück Krepp. Das Abreißgewebe lässt überschüssiges Harz nach außen durch, verbindet sich aber während des Aushärtungsprozesses nicht mit Kohlefaser oder Roving und lässt sich somit hinterher einfach wieder abwickeln – samt des überschüssigen Harzes. Wer kein Abreißgewebe zur Hand hat, kann die Reparaturstelle auch stramm mit Frischhaltefolie umwickeln – das überschüssige Harz bleibt dann aber drin.
11. Aushärten lassen: Die Trocknungszeit von Epoxydharz ist temperaturabhängig, bei Raumtemperatur sollte nach 24 Stunden alles hart sein.Foto: Manuel Vogel
11. Aushärten lassen: Die Trocknungszeit von Epoxydharz ist temperaturabhängig, bei Raumtemperatur sollte nach 24 Stunden alles hart sein.
1. Anschleifen: Das Mastoberteil im Bild ist gebrochen, weil der Mast nicht richtig zusammengesteckt war – der Klassiker! Zum Absägen ist der Riss mit 15 Zentimetern zu lang. Auch hier gilt es zunächst, den Reparaturbereich zu überblicken. Stehen auch innen Carbonsplitter ab, sollte man auch eine Kombination der beiden Reparaturen in Betracht ziehen – den schlimmsten Schaden absägen, den Rest, wie im Folgenden erklärt, reparieren. Stickerreste und Carbonsplitter schleift Oli vorsichtig mit Schleifpapier runter. Dazu am besten das Schleifpapier flächig um den Mast legen und diesen in der Hand drehen. Im Zweifel Arbeitshandschuhe tragen, Carbonsplitter unter der Haut sind kein Spaß!Foto: Manuel Vogel
1. Anschleifen: Das Mastoberteil im Bild ist gebrochen, weil der Mast nicht richtig zusammengesteckt war – der Klassiker! Zum Absägen ist der Riss mit 15 Zentimetern zu lang. Auch hier gilt es zunächst, den Reparaturbereich zu überblicken. Stehen auch innen Carbonsplitter ab, sollte man auch eine Kombination der beiden Reparaturen in Betracht ziehen – den schlimmsten Schaden absägen, den Rest, wie im Folgenden erklärt, reparieren. Stickerreste und Carbonsplitter schleift Oli vorsichtig mit Schleifpapier runter. Dazu am besten das Schleifpapier flächig um den Mast legen und diesen in der Hand drehen. Im Zweifel Arbeitshandschuhe tragen, Carbonsplitter unter der Haut sind kein Spaß!
1. Anschleifen: Das Mastoberteil im Bild ist gebrochen, weil der Mast nicht richtig zusammengesteckt war – der Klassiker! Zum Absägen ist der Riss mit 15 Zentimetern zu lang. Auch hier gilt es zunächst, den Reparaturbereich zu überblicken. Stehen auch innen Carbonsplitter ab, sollte man auch eine Kombination der beiden Reparaturen in Betracht ziehen – den schlimmsten Schaden absägen, den Rest, wie im Folgenden erklärt, reparieren. Stickerreste und Carbonsplitter schleift Oli vorsichtig mit Schleifpapier runter. Dazu am besten das Schleifpapier flächig um den Mast legen und diesen in der Hand drehen. Im Zweifel Arbeitshandschuhe tragen, Carbonsplitter unter der Haut sind kein Spaß!
2. Tabula Rasa: Damit der Mast wieder in seine alte Form gebracht werden kann und sich nichts sperrt, müssen Splitter im Bruchbereich entfernt werden. Dies gelingt am besten mit einem scharfen Cuttermesser.
3. Form korrigieren: Oft klaffen Risse leicht auseinander. Würdest du diese Lücke nicht schließen, hätte der Mast später an der Steckverbindung, bzw. der Verlängerung Spiel. Um gleichmäßigen Druck aufzubauen, eignet sich eine normale Schlauchschelle aus dem Baumarkt perfekt. Ziehe diese moderat fest und checke anschließend erst mal, ob die Steckverbindung bzw. Mastverlängerung nun wieder normal sitzt und keine losen Materialreste mehr das Zusammenstecken stören.
4. Form fixieren: Für die Reparatur muss nun zunächst die Form fixiert werden, damit diese auch nach dem Entfernen der Schlauchschelle bestehen bleibt. Dies gelingt am besten mit dünnflüssigem Sekundenkleber und einem Stück Roving, den man bei Bacuplast in unterschiedlicher Dicke kaufen kann. Zuerst träufelt Oliver über den zusammengepressten Riss etwas Kleber, dieser kriecht in die kleinsten Ritzen. Anschließend klebt man den Roving, das ist nichts anderes als ein Strang von Carbonfasern auf einer Rolle, mit Sekundenkleber am Rand des Masts einmal rundherum an (Ende nicht abschneiden!). Nach einer Minute ist der einst klaffende Riss erst mal fixiert und man kann die Schlauchschelle für die eigentliche Reparatur abnehmen.
5. Kleberreste entfernen: Bevor die Reparaturstelle gleich mit dem Roving umwickelt wird, säubert Oliver erst noch den Riss von Rückständen des Sekundenklebers mit dem Cuttermesser und etwas Schleifpapier.
6. Harz anmischen: Für das erste Fixieren war Sekundenkleber perfekt, für die eigentliche Reparatur muss es Epoxydharz sein. Harz und Härter gibt’s in größeren Mengen bei Bacuplast oder in Form kleiner Sets auch im Surfshop. Wichtig ist nur, dass das Epoxy dünnflüssig ist. Um Mischungenauigkeiten zu vermeiden, sollte man immer etwas mehr Volumen anmischen und einen Messbecher oder eine Küchenwaage verwenden. „Die Verwendung eines größeren Gefäßes“, so verrät Oliver, „sorgt dafür, dass das Harz nicht so schnell hart wird, da die Reaktionswärme besser entweichen kann.“ Gummihandschuhe sind sehr empfehlenswert, Epoxy ist giftig! Im Normalfall bleiben dir jetzt knapp 45 Minuten Zeit, bevor das Harz zu hart wird – also nicht trödeln!
7. Roving wickeln: Die Stabilität des Masts wird wiederhergestellt, indem das zugstarke Carbonfaserbündel, der Roving, um den Mast gewickelt wird. Bestreiche dazu immer einige Zentimeter rund um den Mast mit Epoxydharz und wickele den Roving mit leichtem Zug um den Mast. Eine helfende Hand, die den Mast immer weiterdreht, ist kein Nachteil, alleine geht’s aber auch. Ziel sollte es sein, dass sich das Faserbündel nicht stark überlappt, zwischen den einzelnen Bündeln aber auch keine größeren Lücken zu sehen sind.
8. Doppelt hält besser: Wickele den Roving in einem Stück von unten nach oben bis einige Zentimeter über die ursprüngliche Bruchstelle hinaus und in einer zweiten Schicht wieder bis nach unten zum Startpunkt. Bestreiche den Roving dabei gleichmäßig mit Harz, damit die Fasern gut getränkt werden. Erst ganz am Ende schneidest du den Roving ab.
9. Eine Frage der Ästhetik: Für die spätere Stabilität ist ausschließlich die Wicklung mit Roving ausschlaggebend. Die Öberfläche wird damit aber in den seltensten Fällen richtig glatt, zumal der Roving NICHT geschliffen werden darf! Wenn du mit etwas unebener Oberfläche leben kannst, springe weiter zu Punkt 10. | Wer – wie unser Reparatur-Profi Oliver Schott – auf die bestmögliche Optik Wert legt, ummantelt die Reparaturstelle abschließend noch mit einem Carbonschlauch. Oli erklärt: „Durch die Anordnung der Fasern wird der Schlauch beim Zusammendrücken weit und beim Auseinanderziehen wieder eng. Ich repariere mit solchen Kohlefaserschläuchen z.B. auch gebrochene Carbongabeln.
Man schneidet von der Meterware ein passendes Stück ab, stülpt dieses über die Reparaturstelle, zieht den Schlauch auseinander und bestreicht diesen mit Epoxydharz. Im Zweifel lieber etwas mehr Harz nehmen, Überschüsse entfernen wir im nächsten Schritt wieder. Den Kohlefaserschlauch kann ich hinterher dann noch schön glatt schleifen für eine gute Optik“, erklärt Oliver das weitere Vorgehen.
10. Fixieren: Damit sich keine Lufteinschlüsse bilden, die Oberfläche möglichst glatt wird und überschüssiges Harz (= Gewicht) wieder entfernt wird, nutzt Oliver Abreißgewebe. Damit umwickelt er Roving bzw. Carbonschlauch stramm (auf einen Griff gewickelt, lässt sich ideal Zug ausüben) und fixiert das Ende mit einem Stück Krepp. Das Abreißgewebe lässt überschüssiges Harz nach außen durch, verbindet sich aber während des Aushärtungsprozesses nicht mit Kohlefaser oder Roving und lässt sich somit hinterher einfach wieder abwickeln – samt des überschüssigen Harzes. Wer kein Abreißgewebe zur Hand hat, kann die Reparaturstelle auch stramm mit Frischhaltefolie umwickeln – das überschüssige Harz bleibt dann aber drin.
11. Aushärten lassen: Die Trocknungszeit von Epoxydharz ist temperaturabhängig, bei Raumtemperatur sollte nach 24 Stunden alles hart sein.
Foto: Manuel Vogel

Oliver Schott (zu finden bei Facebook ) gehört zu den Urgesteinen im Deutschen Windsurf Cup und kennt sich als Bootsbauer und Board-Reparateur mit sämtlichen Materialien aus. Regelmäßig stellt er sein Wissen für die surf-Workshops zur Verfügung.