Mit dem Bike zum Surfen – Fahrrad-Anhänger selber bauen!

SonstigesMit dem Bike zum Surfen – Fahrrad-Anhänger selber bauen!

Anton Munz hat in der Corona-Zeit eine neue Form des Spot Hoppings per Bike ausprobiert. Die Story dazu lest ihr in surf 7-2020. Hier zeigt Anton euch wie er mit einfachsten Mittel seinen Fahrradanhänger gebaut hat.

Parkplatz dicht? Zufahrt gesperrt? Oder einfach keinen Führerschein oder kein Auto? Es gibt viele gute Gründe, mit dem Fahrrad zum Spot zu fahren – nicht zuletzt ökologische. Freestyle-Addict Anton Munz hat seine Liebe zum Rad entdeckt, als im Zuge der Corona-Pandemie die Zufahrten zu vielen Spots gesperrt waren. Natürlich musste dazu ein brauchbarer Fahrradanhänger fürs Surfmaterial her – und zwar kein neuer für mehrere hundert Euro, sondern etwas preiswerteres. Und es musste schnell gehen, schließlich versprach die Vorhersage reichlich Wind für die kommenden Tage.

  Das Aufwärmprogramm erledigt sich von selbst – vor allem bei Gegenwind
Das Aufwärmprogramm erledigt sich von selbst – vor allem bei Gegenwind

Anton hat versucht, Teile der Surfausrüstung aus integrale Bestandteile des Anhängers zu nutzen, das spart Geld und gleichzeitig Gewicht. So wird z.B. die Gabel zur Deichsel, der Mastfuß zur Kupplung.

Seine Erfahrungen beim Selbstbau möchte Anton gerne mit euch teilen. Klickt euch dazu einfach durch die folgende Bilderstrecke! Natürlich gibt's viele weitere Möglichkeiten einen Surfanhänger zu bauen. Wenn ihr pfiffige Detaillösungen für den Hängerbau habt und eure Ideen mit der Windsurf-Community teilen wollt, schreibt uns gerne an redaktion@surf-magazin.de

Und Action! Nur ein wenig Energie für den Heimweg sollte man sich aufsparen...
Und Action! Nur ein wenig Energie für den Heimweg sollte man sich aufsparen...
Diesen Anhänger hat Windsurf-Addict Anton Munz mit kleinem finanziellen Aufwand selbst gebaut. Hier kommen seine Tipps für den Nachbau...
Diesen Anhänger hat Windsurf-Addict Anton Munz mit kleinem finanziellen Aufwand selbst gebaut. Hier kommen seine Tipps für den Nachbau...
Basis des Surfanhängers ist ein alter Fahrrad-Handwagen (z.B. bei Ebay). Die zu kleine Deichsel wurde abgeschraubt.
Basis des Surfanhängers ist ein alter Fahrrad-Handwagen (z.B. bei Ebay). Die zu kleine Deichsel wurde abgeschraubt.
Den Handwagen hat Anton mit einem Mörtelkasten (90 Liter Volumen) aus dem Baumarkt aufgerüstet und diesen auf dem Gestänge fixiert. Den Gabelbaum will Anton später als Deichsel nutzen – daher diesen auf maximale Länge ausziehen. Vorne Kiste und Gabelbaum mit einem Spanngurt (Baumarkt, ca. 2 €) sichern, die Trimmschot kann am Boden der Kiste fixiert werden, um ein Vorrutschen zu verhindern. Das Trapez dient als Auflagefläche fürs Material.
Den Handwagen hat Anton mit einem Mörtelkasten (90 Liter Volumen) aus dem Baumarkt aufgerüstet und diesen auf dem Gestänge fixiert. Den Gabelbaum will Anton später als Deichsel nutzen – daher diesen auf maximale Länge ausziehen. Vorne Kiste und Gabelbaum mit einem Spanngurt (Baumarkt, ca. 2 €) sichern, die Trimmschot kann am Boden der Kiste fixiert werden, um ein Vorrutschen zu verhindern. Das Trapez dient als Auflagefläche fürs Material.
Den Mastfuß kann man eventuell als Kupplung nutzen. Dazu am besten den Teller der Mastfußplatte abnehmen und von unten gegenschrauben. Unbedingt auf festen Sitz achten, je nach Gepäckträger können kleine Adaptionen nötig sein.
Den Mastfuß kann man eventuell als Kupplung nutzen. Dazu am besten den Teller der Mastfußplatte abnehmen und von unten gegenschrauben. Unbedingt auf festen Sitz achten, je nach Gepäckträger können kleine Adaptionen nötig sein.
Die Verlängerung hat Anton an der Gabel fixiert. Damit lässt sich der Hänger einfach an der Mastfußplatte einklicken.
Die Verlängerung hat Anton an der Gabel fixiert. Damit lässt sich der Hänger einfach an der Mastfußplatte einklicken.
Abschließend den Hänger beladen und alles verspannen. Achte auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung.
Abschließend den Hänger beladen und alles verspannen. Achte auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung.
Und Action! Nur ein wenig Energie für den Heimweg sollte man sich aufsparen...
Und Action! Nur ein wenig Energie für den Heimweg sollte man sich aufsparen...
Diesen Anhänger hat Windsurf-Addict Anton Munz mit kleinem finanziellen Aufwand selbst gebaut. Hier kommen seine Tipps für den Nachbau...
Diesen Anhänger hat Windsurf-Addict Anton Munz mit kleinem finanziellen Aufwand selbst gebaut. Hier kommen seine Tipps für den Nachbau...
Diesen Anhänger hat Windsurf-Addict Anton Munz mit kleinem finanziellen Aufwand selbst gebaut. Hier kommen seine Tipps für den Nachbau...
Basis des Surfanhängers ist ein alter Fahrrad-Handwagen (z.B. bei Ebay). Die zu kleine Deichsel wurde abgeschraubt.
Den Handwagen hat Anton mit einem Mörtelkasten (90 Liter Volumen) aus dem Baumarkt aufgerüstet und diesen auf dem Gestänge fixiert. Den Gabelbaum will Anton später als Deichsel nutzen – daher diesen auf maximale Länge ausziehen. Vorne Kiste und Gabelbaum mit einem Spanngurt (Baumarkt, ca. 2 €) sichern, die Trimmschot kann am Boden der Kiste fixiert werden, um ein Vorrutschen zu verhindern. Das Trapez dient als Auflagefläche fürs Material.
Den Mastfuß kann man eventuell als Kupplung nutzen. Dazu am besten den Teller der Mastfußplatte abnehmen und von unten gegenschrauben. Unbedingt auf festen Sitz achten, je nach Gepäckträger können kleine Adaptionen nötig sein.
Die Verlängerung hat Anton an der Gabel fixiert. Damit lässt sich der Hänger einfach an der Mastfußplatte einklicken.
Abschließend den Hänger beladen und alles verspannen. Achte auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung.
Und Action! Nur ein wenig Energie für den Heimweg sollte man sich aufsparen...

Die komplette Story liest du in der Ausgabe 7-2020 – erhältlich als Print- und Digitalversion ab dem 24. Juni am Kiosk oder versandkostenfrei (nach-)bestellbar unter www.delius-klasing.de/surf