Fanatic Viper 75 mit Schwert

 • Publiziert vor 9 Jahren

FAZIT: Auf der Viper können leichtere Leute von Null anfangen, Gleiten lernen geht spielerisch. Empfehlenswert für Familien mit reichlich Surfernachwuchs und für Surfer, die häufiger auch bei Wind surfen möchten, der nicht beständig zum Gleiten ausreicht. Bestes Board bei ausgeklapptem Schwert.

Die „Viper“ wirkt überhaupt nicht giftig-bissig und bleibt weiterhin ein klassisches und ebenso gut geeignetes Aufsteigerboard, das die ersten unbegleiteten Fortschritte nach dem Surfkurs besonders einfach gelingen lässt.

Bei Fanatic treffen die Extreme aufeinander. Mit dem längsten Board (Viper) und dem breitesten Board (Shark) der gesamten Testgruppe werden alle denkbaren Wünsche von Einsteigern und Aufsteigern in maximaler Bandbreite bedient. Bei keiner anderen Marke sind dabei die Unterschiede so spürbar wie zwischen den beiden Fanatic-Boards. Und während du zum Shark noch vergleichbare Modelle mit anderem Markenlogofindest, so beansprucht die Viper im Shop beinahe eine Einzelstellung. Viper – erfolgreicher Schwertkämpfer

An Land: Die Viper bietet mit dem durchgehenden EVA-Softdeck, Tragegriff vorne und Tragegurt hinten die wichtigsten Features, damit man auch die jüngsten Familienmitglieder mal alleine an den Strand ziehen lassen kann. Mehr Vielseitigkeit bei der Schlaufenbestückung wird man ebenfalls nirgends finden, selbst für flotte Verdrängerfahrt mit ausgeklapptem Schwert findet sich eine Option für die Fußhalter weit vorne. Aber auch an den fortgeschrittenen Gleitsurfer wurde gedacht, mit den Schlaufen hinten und außen ist der erste Speedrausch garantiert. Dafür empfiehltsich dann eine größere Finne für noch ausgewogeneren Trimm in Gleitfahrt.

Auf dem Wasser: Den Unterschied zu allen übrigen Boards spürst du gleich auf den ersten Metern. Mit 2,75 Metern Länge läuft die Viper bei ausgeklapptem Schwert so schön geradeaus, dass richtiges “Longboardfeeling” aufkommt, Höhelaufen gelingt deutlich besser noch als mit dem Shark. Das Brett zeigt kaum Tendenzen, mit der Nase in den Wind zu drehen (wie einige kürzere Kandidaten) und lässt sich daher auch von absoluten Surfanfängern schnell auf Kurs halten. Kommt dann mal eine stärkere Böe, so hebt sich das Board mit gemächlich steigender Nase gleichmäßig und unaufhaltsam über die Gleitschwelle.

Auf dem längeren Board ist es dabei weniger wichtig, wie weit vorne oder hinten du stehst, die Viper ist unempfindlich auf millimetergenauen Gewichtsstrimm. Und wer noch nicht so weit ist, in die ganz am hinteren Ende vorgesehenen Schlaufen zu schlüpfen und Vollgas zu geben, der kann auf der Viper auch erstmal in flottem “Dreiviertelgleiten” über den See rauschen. Mit den Füßen knapp hinter dem eingeklappten Schwert beherrscht die Viper diese Gangart wie kein zweites Board. So lässt sich kontrolliert und vor allem sehr fahrstabil auch mit halber Kraft voraus das erste richtige Gleitgefühl erleben. Dieser harmonische Übergang ins Gleiten sorgt auch noch dafür, dass die Haltekräfte im Segel immer erfreulich gering bleiben, im Gegensatz zum schwierigeren, explosiven Start auf reinen Freerideboards, wo sich erst viel Druck im Segel aufbaut, bevor das Board dann aus den Startlöchern schießt.

Volumen*: 162 L Gewicht**: 12,7/15,0 kg Länge*: 275,5 cm Breite*: 74,0 cm Preis: 1159 Euro

Auf der Viper liegt bereits die gemäßigte Freerideposition etwas weiter vorne und du findest zusätzliche Bohrungen für die Schlaufen auf Höhe des Schwertkastens, von dort kann man sich besonders einfach ans Schlaufensurfen herantasten. Alles natürlich jew

Finne: Fanatic Viper 34,0 cm/Powerbox/GFK

* = surf-Messung; **Rumpf/inkl. Schlaufen, Finne, Schwert

Web: www.fanatic.com

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