Tobias Frauen
· 03.02.2023
Selten haben wir die Kollegen mehr beneidet: Während Deutschland im Regen-Schnee-Graupel-Grau versinkt, durfte das surf-Testteam auf Tobago das neueste 2023er Freeride-Material über türkises Wasser jagen. Unter anderem waren Freemove-Boards in der Größe um 115 Liter in der Karibik mit dabei.
Warum gerade diese Größe, die zum ersten Mal in einem surf-Test dabei ist? “Die Board-Gruppe ist sehr gut für leichte Aufsteiger geeignet, die darauf die Powerhalse lernen können”, erklärt Testleiter Stephan Gölnitz. “Gleichzeitig sind sie aber auch als Allround-Board für den schwereren Surfer sehr gut geeignet, der nur ein Brett fahren möchte.” Außerdem lassen sich die Boards mit Segeln zwischen 4,5 und 7,0 Quadratmetern über einen sehr großen Windbereich fahren.
Den ersten Eindruck der Test-Kandidaten beschreibt Gölnitz so: “Einige Boards sind gut in der Welle, andere eher zum Heizen und Halsen.” Das spiegelt sich auch in der Ausstattung wider, von einem Multifin-Setup mit vier mitgelieferten Finnen (Exocet) bis hin zu einer eher Freeride-orientierten Einzelfinne (Tabou 3S Classic) ist alles dabei. Fast alle Boards können aber als Thruster gefahren werden und machen damit vor allem schweren Surfern auch in gemäßigten Wellen Spaß.

Redakteur
Tobi verantwortet alles Digitale – von der surf-Webseite bis zu den Social-Media-Kanälen – und sorgt täglich für frischen Bild- und Videocontent. Seine Surf-Wurzeln reichen vom Münsterland über Ijsselmeer, Brouwersdam und Sylt bis nach Kiel und Heidkate. Heute lebt er seit über zehn Jahren in Hamburg als „Weekend Warrior“ und ist so oft wie möglich mit Campingbus und Familie unterwegs – bevorzugt an Ostsee, SPO, Dänemark sowie in Finnland, Schweden oder Sardinien.