Patagonia setzt konsequent auf die Verwendung von Naturkautschuk und recycelten Komponenten. Die angegebenen 5mm Neoprenstärke sind definitiv eine Untertreibung, der R4 fällt deutlich dicker aus. Der Einstieg ist eher stramm und etwas steif, einmal drin, werden die Füße aber von weichem Kuschelplüsch umschmeichelt. Das Gurtband wirkt absolut hochwertig, die Nähte sind perfekt abgedichtet und lassen auch unter Zug kein kaltes Wasser durch.
Technische Daten:
Bezüglich Wärmeisolierung ist der Patagonia der Maßstab, der Komfortbereich endet erst bei etwa 2-4 Grad Wassertemperatur. Wem das nicht reicht, der kann noch auf das Modell R5 mit 7mm upgraden und dürfte dann für die nächste Eiszeit gewappnet sein.
Sehr warm; gute Features; Marken-Philosophie
Passform etwas schmaler
Einstieg etwas steif

Redakteur surf
Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.