GriechenlandSpot Guide Lefkada

Griechenland: Spot Guide LefkadaFoto: Wolfgang Strasser

„Weiße Perle“ – so wird Lefkada wegen der weißen Klippen genannt. Windsurfer sehen die Schönheit Lefkadas eher in den weißen Schaumkronen, die sich im Sommer fast täglich auf dem kristallklaren Wasser bilden.

Ein Blick aus dem Flugzeug auf die Inseln der Ägäis offenbart meist den immer gleichen Anblick: Tiefblaues Meer, kahle Landschaft. Dass die Inseln Griechenlands einst nahezu komplett bewaldet waren, erscheint heute völlig abwegig, aber nicht minder wünschenswert, wenn man gerade mal wieder in der griechischen Sommerhitze brütet. Weil aber in der Antike Unmengen an Holz für den Bau der Flotten und als Brennholz für die vielen Badeanstalten benötigt wurden, musste der Wald vielerorts weichen. Regenfälle schwemmten die Erde weg, zurück blieb kahles Land.

Lefkada im Ionischen Meer ist insofern eine Ausnahme: Steile Klippen, unwegsames Gelände mit Bergen jenseits der 1000-Meter-Marke, grüne Täler. Lefkada – beziehungsweise Lefkas, wie es auch genannt wird – blieb aufgrund seiner schlechten Zugänglichkeit von einem ähnlichen Schicksal weitgehend verschont. Bis heute findet man hier dichte Eichenwälder, Bäche und sogar kleine Wasserfälle, die nach einer ausgedehnten Wanderung eine willkommene Abkühlung bedeuten können.

  Limni Amvrakia ist ein absoluter Geheimtipp und eignet sich vor allem als „Wegzehrung“ für die Fahrt von oder nach Patras.Foto: Wolfgang Strasser
Limni Amvrakia ist ein absoluter Geheimtipp und eignet sich vor allem als „Wegzehrung“ für die Fahrt von oder nach Patras.

Und auch der Kelch des Massentourismus mit all seinen Schattenseiten ging an Lefkada irgendwie vorüber. Im Sommer sind die Strände natürlich gut gefüllt, Hotelburgen und Partymeilen sind hier aber die absolute Ausnahme, es dominiert nach wie vor unverfälschter, griechischer Lifestyle. Auch Windsurfern bietet Lefkada die Möglichkeit, sich abseits des Mainstream zu bewegen.

Den gesamten Spot Guide Lefkada mit diesen Spot-Beschreibungen und Windinformationen findet ihr als PDF unten im Download-Bereich.

  • Vasiliki
  • Milos Beach / Agios Ioannis
  • Limni Amvrakia
Milos Beach: Die über vier Kilometer lange Bucht ist weitaus unbekannter als Vasiliki im Süden – aber mindestens genauso windig.
Foto: Wolfgang Strasser

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