Test 202214 Wavesegel um 4,5 qm im Vergleich

Manuel Vogel

 · 10.09.2022

Test 2022: 14 Wavesegel um 4,5 qm im VergleichFoto: Oliver Maier

Auf Nord- und Ostsee sollten Wavesegel nicht lange fackeln und mit dem ersten Dichtholen sofort guten Vortrieb bieten. Welche Modelle diesem Anspruch gerecht werden und wo man den Power-Knopf vergeblich sucht, erfahrt im Test dieser 14 Modelle.

Trotz der bekannten Lieferschwierigkeiten für Waren aus Asien haben es 14 Modelle rechtzeitig zum Test geschafft, nur auf das NeilPryde Combat warteten wir leider vergeblich. Dafür sind mit F2, Flight Sails, Loftsails oder Patrik gleich mehrere Marken dabei, die sich gegen die „Großen“ behaupten wollen. Auch diesmal haben wir den Test auf Nord -und Ostsee durchgeführt – von typischen Bump & Jump Tagen in Heiligenhafen, über solide Brandung in Sankt-Peter-Ording mit reichlich Strömung, bis hin zu Premiumwellen mit Sideoffshorewind in Hanstholm war alles dabei

Diese Segel sind im Test dabei:

(per Klick geht es direkt zu den Einzel-Berichten)

Alle Wavesegel im Test zum Durchklicken:

Ezzy Wave 4,5
Foto: Oliver Maier

Wave-Segel 4,5 im surf-Test

Ausstattung

Das Ausstattungs-Niveau ist insgesamt auf sehr hohem Niveau. Abgesehen vom etwas spartanisch verstärkten F2 Rebel gibt’s bei allen Marken einen soliden Materialmix, der einen auch bei härteren Waschgängen recht entspannt bleiben lässt. Wie immer messen wir auch die Gewichte von Segeln und Masten, die Aussagekraft dieser Angaben sollte man allerdings nicht überbewerten: Denn immer wieder merken wir, dass gemessenes Gewicht und die Realität auf dem Wasser spürbar voneinander abweichen können. So sichert sich das mit hochwertigem und leichtem Gittermaterial ausgestattete S2Maui Dragon zwar an der Waage den Titel „leichtestes Wavesegel der Testgruppe“, auf dem Wasser merkt man das aufgrund einer überdurchschnittlich langen Gabel und einer kraftvollen Abstimmung mit höheren Haltekräften allerdings nur begrenzt. Umgekehrt kann etwa ein RRD Vogue – auf der Waage etwas schwerer als der Durchschnitt – dank straffem Fahrgefühl und vorne angesiedeltem Druckpunkt leichter wirken als erwartet

Die spannendsten Details der Wavesegel zum Durchklicken:

Die offenen Rollen beim Naish Force 4 sind Geschmacksache. Man fädelt leicht ein, genauso schnell fällt der Tampen beim Umtrimmen aber auch mal von der Rolle.
Foto: Oliver Maier

Masten & Trimm

Alle Segel der Testgruppe werden auf einem 370er Mast geriggt. Dank Variotopp können aber die Modelle von Ezzy, Flight Sails oder RRD theoretisch auf einem 400er Mast gefahren werden und auch beim Severne Blade wäre dies aufgrund der Vorliekslänge von 403 Zentimetern denkbar. Wer in der Welle also seinen 370er schrottet, kann mit dem 400er Mast den Surftag retten. Als Dauerlösung bleibt unsere klare Empfehlung bei allen Modellen der 370er Mast – vor allem für leichte Fahrer und Frauen unter 75 Kilo. Hintergrund: Je länger der Mast, desto härter ist dieser auch. Damit bildet sich das nötige Profil beim Angleiten oft schlechter aus, die Segel werden hibbelig, gleitschwächer und erfordern beim Finden des richtigen Anstellwinkels mehr Feingefühl.

Trimmmarkierungen im Topp helfen bei Flight Sails, Goya, GunSails, Loftsails oder RRD, den passenden Vorliekstrimm zu finden. Nach wie vor gibt’s beim Thema Trimm zwei grundlegende Design-Philosophien: Segel wie das F2 Rebel, GA Manic, Patrik 4Wave, S2Maui Dragon und auch das Goya Banzai haben auf den ersten Blick ein eher flaches Profil und ziehen erst dichtgeholt ein sattes Bäuchlein. Hier will das Profil im Schnitt mit mehr Trimmschotspannung an den jeweiligen Windbereich angepasst werden. Umgekehrt riggt man Modelle wie das Flight Sails Zorro, Point-7 Salt Pro, RRD Vogue oder Severne Blade mit etwas mehr sichtbarem Loose Leech, zieht dann an der Trimmschot aber nur vergleichsweise wenig stramm.

Ausführliche Trimmtipps zu allen Modellen im Video:

Die surf-Typenempfehlung für Wavesegel 4,5 qm

Dass auch Flachwassersurfer meist zum „Wavesegel“ greifen müssen, ist dem Umstand geschuldet, dass es in der Größe unter 5,5qm oft nichts anderes gibt als eben Wavesegel. Weil sich die Hersteller dessen aber bewusst sind und ihre Wavemodelle überwiegend allroundtauglich konzipieren, ist das auch kein Problem. Die 14 Modelle dieser Testgruppe sind, mit Einschränkungen beim F2 Rebel, allesamt auch für kernige Brandung geeignet, haben aber bei den anderen Einsatzbereichen „Flachwasser-Freeride“ und „Freestyle“ bestimmte Stärken und Schwächen, die im Einzelfall über Topp oder Flopp entscheiden können. Ordne dich deshalb für eine erste Vorauswahl einem der folgenden drei Typen zu, dann kannst du mit großer Sicherheit die schlimmsten Fehlkäufe vermeiden. Innerhalb dieser Vorauswahl kannst du dann auf Basis der Einzelbeschreibungen, Noten und Preise deinen persönlichen „Testsieger“ herausfiltern.

Typ „Starkwind-Heizer“

Welle ist ja ein Traum, aber realistisch betrachtet werden viele Wavesegel auf Flachwasser oder in der Dünungswelle verwendet. Wenn dies auch bei dir der Fall ist und du dein Wavesegel vorrangig zum Herumheizen und Halsen auf Freeride-, Freemove- oder Freestyle-Waveboards verwendest und richtige Brandungstage die absolute Ausnahme sind, solltest du ein Segel auswählen, welches dich ohne zu zögern über die Gleitschwelle bringt, sich einfach fahren lässt, wenig Trimmanpassungen verlangt und auch mit mittlerem Fahrkönnen einfach zu kontrollieren ist. Achte in diesem Fall besonders auf folgende Kriterien:

  • Gleiteigenschaften: Hierbei bewerten wir, wie gut ein Segel im mittleren Trimm (der auch eine akzeptable Kontrolle bietet) ohne Anpumpen ins Gleiten kommt. Fällt es leicht, den richtigen Anstellwinkel zum Wind zu finden und lädt sich das Profil spürbar auf, schlägt sich das positiv in der Bewertung nieder. Segel, die zappelig oder nervös in der Hand liegen und dauernde Korrekturen erfordern, werden abgewertet – auch wenn geübte Surfer/-innen kleinere Einschränkungen mit Können und Pumpeinsatz wettmachen können.
  • Kontrolle bei Starkwind: Hier steht die Frage im Vordergrund, wie gut ein Segel im mittleren Trimm (der auch noch eine akzeptable Gleitleistung bietet) den Druckpunkt stabil hält. Macht sich in Böen zunehmend Zug auf der Segelhand bemerkbar und ergeben sich Lastwechsel auf den Händen, die man mit Kraft und Technik ausgleichen muss, gibt das Abzüge.
  • Drive: Wer nur sporadisch in der Brandung unterwegs ist, möchte in der Regel erstmal sicher übers Weißwasser kommen, im Bottom Turn nicht einparken und stattdessen mit genügend Geschwindigkeit oben an der Wellenlippe ankommen. Segel mit gutem Drive bieten genau diesen konstanten Vortrieb, den man dafür benötigt.

Wenn du dich also dem Typ „Starkwind-Heizer“ zurechnest, dürftest du mit folgenden Modellen goldrichtig liegen (alphabetische Sortierung): Ezzy Wave, F2 Rebel, Flight Sails Zorro, GunSails Seal, Naish Force 4, Patrik 4Wave, Point-7 Salt Pro, RRD Vogue, Sailloft Quad, Severne Blade

Typ „Allesfresser“

Du nimmst es, wie es kommt? Flachwassertage und Ausflüge in die Brandung kommen bei dir etwa gleich oft vor? Über das Stadium „Wellen-Einsteiger“ bist du hinaus, du kommst normalerweise problemlos durch die Brandungszone und reitest Wellen auch mal frontside nach Lee ab? Auch wenn Wellen ausbleiben bist du kein Kostverächter, klassischen Moves wie Carving-360, Duck Jibe oder Vulcan bist du nicht generell abgeneigt? Solltest du dich hier wiederfinden, dann achte – neben den bereits erklärten Noten „Gleiten“ und „Kontrolle“ – vor allem auf folgende Kriterien:

  • Handling: Eines der wichtigsten Kriterien im Test ist „Handling“ – dieses bezieht sich auf Manöver und das Wellenabreiten. Es beschreibt, wie handlich sich ein Segel in Halsen, Duck Jibes und anderen Manövern anfühlt und wie flink es schiftet und rotiert. Segel mit weiter vorne liegendem Druckpunkt und flachen Latten rotieren oft flinke um die Längsachse. Sie lassen sich schneller ablegen und wieder aufrichten als Segel mit weiter hinten liegendem Druckpunkt und größerer Fahrstabilität. Die Noten „Drive“ und „Neutralität“ stellen gewissermaßen zwei Pole dar, welche die generelle Charakteristik eines Segels fürs Wellenabreiten beschreiben. Wie du diese Noten für dich gewichtest, ist mehr eine Frage des Geschmacks, weniger von „gut“ oder „schlecht“.
  • Neutralität beschreibt, wie gut ein Segel den Druck in aufgefiertem Zustand und im Bottom Turn wieder ablässt. Hat ein Segel ein stark vorgeformtes Profil mit gekrümmten Latten und einen weit hinten liegenden Druckpunkt, bietet es im Turn oft beständigen Vortrieb. Segel, die hingegen mit flachen Latten und weicher Charakteristik das Profil beim Auffieren, Ducken oder Wellenabreiten auf Knopfdruck „verstecken“ können, bieten dementsprechend viel „Off“ – man reitet Wellen dann eher wie ein Wellenreiter übers Brett ab, als mit kräftigem Segelzug durch die Kurve gezogen zu werden.

Die Gruppe der Allrounder ist groß, folgende Modelle gehören dazu (alphabetisch): Ezzy Wave, F2 Rebel, Flight Sails Zor - ro, GA Sails Manic, Goya Banzai, GunSails Seal, Loftsails Purelip, Naish Force 4, Patrik 4Wave, Point-7 Salt Pro, RRD Vogue, S2Maui Dragon, Sailloft Quad, Severne Blade

Typ „Light is right“

Es gibt durchaus Surfer, denen ein maximal leichtes und agiles Segelgefühl wichtiger ist, als maximale Gleitpower und Drive. Unserer Erfahrung nach trifft dies auch oft für Frauen zu. Besonders im Fokus sind dann federleichtes Handling, Neutralität und ein agiles Gefühl beim Schiften. Mit entsprechendem Fahrkönnen und aktiver Fahrweise lassen sich kleinere Defizite beim Gleiten oft auch ausgleichen.

Wenn bei dir Leichtigkeit über allem steht, dürften folgende Modelle goldrichtig sein, die oft etwas kürzere Gabelbaummaße, einen weit vorne liegenden Druckpunkt und teilweise auch ein flaches Profil vereinen: Ezzy Wave, Flight Sails Zorro, GA Sails Ma - nic, Goya Banzai, Naish Force 4, Point-7 Salt Pro, Severne Blade Alternativ kann auch das ebenfalls sehr leichte aber etwas kraftvollere GunSails Seal einen Blick wert sein.

Alle Wavesegel 4,5 in der Einzelbewertung

Ezzy Wave 4,5

(Vorliek 393 cm, Gabel 160 cm, Gewicht 2,96 kg, Preis 755 Euro)

Die Messlatte bei der Ausstattung legt das Ezzy ziemlich hoch: Ausgefuchste Trimmhilfen, ein verlängerbarer Mastprotektor und hochwertige Gittermaterialien sind nur einige Beispiele – umso verwunderlicher ist, dass das Ezzy Wave sogar die 3-Kilo-Schallmauer knackt. Beim Anfahren will das Ezzy etwas mehr geführt werden, um den richtigen Anstellwinkel zu finden, es gehört nicht zu den Segeln die mit Bärenkräften die technischen Defizite der Piloten überspielen. Angepowert stabilisiert sich das Segel aber gut, dämpft Schläge wunderbar weg und liegt jederzeit agil und leicht in der Hand. Beim Schiften in Manövern rotiert das Ezzy Wave butterweich und ohne großen Krafteinsatz und auch auf der Welle lässt das Konzept keine Wünsche offen: Hier vermittelt es beim Abreiten guten Vortrieb („Drive“), der auch weniger geübten Wavern dabei hilft, mit genügend Speed an der Wellenlippe anzukommen. Trotzdem lässt sich das Wave bei Bedarf auf mal flach aufriggen – dann wird es um die Längsachse nochmal spürbar agiler und liegt in Manövern und im Bottom Turn auch richtig neutral in der Hand.

surf-Fazit: Das Ezzy Wave vereint beste Ausstattung mit richtig gutem Handling, Kontrolle und einer ausgewogenen Wave-Charakteristik. Nur wer ein kraftvolles Powersegel für Bump & Jump Bedingungen oder ein sehr flaches Segel zum Freestylen sucht, ist hier nicht ideal beraten.

Plus: Handling, Ausstattung
Neutral: -
Minus: -

Foto: Oliver Maier

F2 Rebel Team 4,7

(Vorliek 399 cm, Gabel 162 cm, Gewicht 2,89 kg, Preis 569 Euro)

Das Rebel gehört zu den günstigen und sehr leichten Modellen innerhalb dieser Testgruppe. Der Materialmix erscheint allerdings auch etwas abgespeckt, es wird mehr unvergittertes und dünneres Monofilm verwendet. Mit seiner langen Gabel bekommt man in der Angleitphase sofort Zug auf die Segelhand, der Anstellwinkel zum Wind ist leicht zu finden, das Rebel zieht gut los und bietet damit ordentlich Sprungpower. Wirkt es an Land noch etwas flatterig, präsentiert es sich auf dem Wasser tadellos und liegt gut ausbalanciert in der Hand – zumindest im unteren und mittleren Windbereich. Voll angepowert bläht es sich dann doch spürbar auf und wirkt nicht mehr so leicht, wie es das Gewicht auf der Waage erwarten lässt. In Manövern rotieren die Latten tadellos, aufgrund der langen Gabel und des weit hinten liegenden Druckpunkts wirkt es beim Schiften aber spürbar wuchtiger als andere Modelle. Beim Wellenabreiten bietet das F2-Segel immer guten Grundzug auf der Segelhand („Drive“) und hilft damit, mit genügend Speed an der Wellenlippe anzukommen, wirkt dabei aber auch eher träge und weniger neutral als Konzepte mit flacherem Segelprofil.

surf-Fazit: Das F2 Rebel überzeugt als unkompliziertes und kraftvolles Segel für Freeride, Bump & Jump und moderate Welle. Als spielerisches Wavesegel mit Nehmerqualitäten geht das weniger verstärkte Rebel hingegen nicht durch, dafür ist es aber auch günstiger als die meisten anderen Modelle.

Plus: Guter Drive, Gleitpower
Neutral: Kontrolle
Minus: Materialmix

Foto: Oliver Maier

Flight Sails Zorro 4,4

(Vorliek 388 cm, Gabel 156 cm, Gewicht 2,96 kg, Preis 635 Euro)

Die Marke von Teneriffa vermarktet ihre Segel direkt und damit vergleichsweise günstig. Das Zorro wirkt dabei solide ausgestattet, der aufgedruckte Trimmpunkt hilft bei der Einstellung der Vorlieksspannung. Loose Leech bis zur Markierung sollte man immer anlegen, an der Gabel reicht dem Zorro bereits moderater Zug, um einen erfreulich großen Windbereich abzudecken. Das Segel lädt sich in der Angleitphase wunderbar auf und vermittelt damit gute Gleitpower, liegt eigenstabil in der Hand und macht es auch schweren Surfern leicht, die Gleitschwelle schnell hinter sich zu lassen. Starke Böen ignoriert das Zorro weitgehend, der Druckpunkt sitzt stabil und das durchweg sehr leichte Segelgefühl bleibt über alle Windbereiche hinweg erhalten. Absolut ausgewogen präsentiert sich das Flight Sails Zorro in Manövern und auch auf der Welle: Die Latten rotieren tadellos, das gefühlte Segelgewicht beim Schiften ist sehr niedrig und wer es mit Schmackes in den Bottom Turn legt, stellt fest, dass das Zorro definitiv zu den Drive-Segeln gehört, die einen kraftvoll durch den Turn hoch zur Wellenlippe ziehen.

surf-Fazit: Mit dem Zorro ist Flight Sails ein sehr überzeugendes Konzept gelungen, welches Power, Kontrolle und ein beeindruckendes Manöverhandling vereint. Damit empfiehlt es sich sowohl für Flachwasser-Fans als auch für Bump & Jump und kernige Brandungsbedingungen. Nur als Freestyle-Tuch für geduckte Moves ist es etwas bauchig.

Plus: Power, Kontrolle, Handling
Neutral: -
Minus: -

Foto: Oliver Maier

GA Sails Manic 4,5

(Vorliek 388 cm, Gabel 157 cm, Gewicht 3,09 kg, Preis 869 Euro)

Flache Latten, ein gedämpftes Profil und eine Ausstattung, die mit perfektem Protektor, soliden Kevlar-Patches und integrierten Carbonfäden über alle Zweifel erhaben ist – so präsentiert sich das GA Manic im Test. Das Segel will vor allem über die Gabel an den jeweiligen Windbereich angepasst werden. Im mittleren Trimm wirkt es in der Anfahrphase recht lebendig, erfordert aber auch etwas Führung und Technik, um den passenden Anstellwinkel zum Wind einzustellen. Wer nur passiv dranhängt, gleitet etwas später an, mit aktiver Fahrweise kommt man aber dennoch gut ins Rutschen. Angepowert stabilisiert sich das Segel dann gut, dämpft Chops wunderbar weg und liegt federleicht und agil in der Hand. Halsen und Duck Jibes werden damit zum Hochgenuss, genauso wie sämtliche Loops und sogar ambitionierte Freestyletricks, die das flache Profil problemlos ermöglicht. Auf der Welle zieht sich das Profil im Turn wunderbar neutral, das Manic wirkt besonders spielerisch und animiert Cracks zu jeglichen Moves. Nur bei schlappen Bedingungen vermittelt das Segel im Normaltrimm keine Urgewalt und etwas wenig Drive auf der Segelhand.

surf-Fazit: Das Manic ist perfekt für Wavesurfer mit etwas Vorerfahrung und punktet als besonders neutrales, komfortables und leichtes Segel für Welle, Flachwasser und sogar Freestyle. Als druckpunktstabiler Dampfhammer fürs Flachwasser dürfte es weniger geübten Freeridern etwas zu technisch sein.

Plus: Neutralität & Handling
Neutral: Etwas trimmsensibel
Minus: -

Foto: Oliver Maier

Goya Banzai Pro Powerwave 4,5

(Vorliek 393 cm, Gabel 155 cm, Gewicht 2,99 kg, Preis 780 Euro)

Mit makelloser Ausstattung und knalliger Optik ist das Banzai ein echter Hingucker. Überdurchschnittlich viel Loose Leech sollte man in jedem Windbereich anlegen, die Markierung im Topp hilft dabei. Auch an der Gabel will das Goya einige Zentimeter rausgezogen werden, das eher tiefe Profil erzeugt auch dann noch satten Vortrieb – unterm Strich gehört das Banzai zu den recht guten Gleitern. Dabei stabilisiert es sich trotz der eher kurzen Gabel angenehm und liegt fahrstabil und einfach zu fahren in der Hand. Im Vergleich zum Banzai des Vorjahres wirkt das 2022er Modell deutlich agiler, leichter und reaktiver – in Manövern und in der Luft rotiert das Segel zum Zunge schnalzen und liegt herrlich leicht in der Hand. Ein kleines Manko ist allenfalls die leichte Trimmsensibilität, denn wenn der Wind mal zulegt, sind recht schnell Anpassungen am Gabeltrimm erforderlich, um den Druckpunkt im Zaum zu halten. Besonders ausgewogen präsentiert sich das Banzai dafür auf der Welle: Mit gutem Grundzug („Drive“) carvt es durch den Bottom Turn, wirkt dabei aber in jeder Phase spielerisch, die Latten ziehen sich spürbar flach, wodurch das Goya auch mit einem Schuss Neutralität punkten kann.

surf-Fazit: Das Banzai vereint Power und jetzt auch Leichtigkeit in nahezu bestmöglicher Kombination und punktet damit als ideales Spielzeug für Manöver und Welle. Nur wer überwiegend ohne Trimmadjustierungen freeriden will, ist nicht optimal beraten.

Plus: Handling, Ausstattung
Neutral: Etwas trimmsensibel
Minus:

Gun Sails Seal 4,5

(Vorliek 383 cm, Gabel 159 cm, Gewicht 2,98 kg, Preis 509 Euro)

Wer noch denkt, GunSegel seien etwas schwerer, dürfte spätestens jetzt vom Gegenteil überzeugt werden. Trotz standesgemäßer Ausstattung knackt das Segel ebenfalls die 3-Kilo-Marke, der Preisvorteil ist ohnehin nicht wegzudiskutieren. Beim Finden der richtigen Vorliekspannung hilft der Trimmpunkt im Topp, an der Gabel reicht moderate Spannung, um bereits einen großen Windbereich abzudecken. Das Seal gehörte, so viel vorweg, zu den absolut besten Allroundern der Gruppe: Es entwickelt in der Anfahrphase sofort satten Zug und findet den passenden Anstellwinkel zum Wind quasi von selbst, liegt dabei aber trotzdem sehr leicht in der Hand. Auch angepowert bewahrt es dieses agile Fahrgefühl, bleibt auch in Böen lange kontrollierbar und verlangt bei sich ändernden Bedingungen kaum Anpassungen des Trimms. In Halsen, Duck Jibes und anderen Manövern rotieren die Latten butterweich und auch beim Wellenabreiten gibt sich das Seal keine Blöße: Es zieht mit schönem Drive durch die Kurve und vermittelt dabei immer leichten Grundzug auf der Segelhand – das hilft, um auch bei schräg auflandigem Wind mit Schmackes hoch zur Wellenlippe zu kommen.

surf-Fazit: Egal ob im Ijsselmeer-Chop, bei einer Sprungsession auf der Ostsee oder in dicken Ozeanwellen – das Seal ist für alle Schandtaten bereit und empfiehlt sich mit Power, leichtem Handling und großer Windrange für eine maximal breite Zielgruppe

Plus: Windrange, Handling, Kontrolle
Neutral: -
Minus: -

Loftsails Purelip 4,5

(Vorliek 389 cm, Gabel 158 cm, Gewicht 3,28 kg, Preis 759 kg)

Schusssichere Ausstattung und solide Materialien – in punkto Verarbeitungsqualität lässt das Purelip keine Wünsche offen, was sich aber auch an der Waage bemerkbar macht. Das Profil des Fünflatters ist sehr flach und straff, besonders an der Trimmschot sollte man nur in homöopathischen Dosen anziehen, um das Profil nicht komplett zu killen. Leider entwickelt das Segel auch so in der Angleitphase nur wenig Profil, man fächelt immer wieder auf der Suche nach dem richtigen Anstellwinkel. Voll angepowert stabilisiert sich das Segel in den Händen dann aber besser, der Druckpunkt bleibt bei Hack so lange festzementiert, wie bei keinem anderen Segel der Gruppe. In Manövern rotiert das Loftsails flink um den weit vorne liegenden Druckpunkt, wenngleich es hier nicht zu den absoluten Federgewichten gehört. Gleiches gilt für die Welle, hier bietet das Purelip ein sehr neutrales Fahrgefühl. Das hilft, wenn man voll angepowert dicke Ozeanwellen abreitet, bei typischen Euro-Bedingungen mit Sideonshorewind würde man sich einfach mehr konstanten Vortrieb und Grundzug auf der Segelhand wünschen, um mit mehr Speed an der Wellenlippe anzukommen.

surf-Fazit: Das sehr neutrale Purelip ist vor allem ein Tipp für viel Wind und druckvolle Ozeanwellen. Gleitleistung und Fahrstabilität fallen jedoch eher unterdurchschnittlich aus, hausintern dürfte der 4-Latter Wavescape als Allroundsegel die bessere Wahl sein.

Plus: Kontrolle, ausstattung
Neutral: Niedrige Gabelaussparung
Minus: Fahrstabilität, Gleitpower

Foto: Oliver Maier

Naish Force 4 4,5

(Vorliek 380 cm, Gabel 158 cm, Gewicht 2,92 kg, Preis 849 Euro)

Mit spürbar mehr Spannung und veränderter Vorliekskurve geht das Force 4 in die neue Saison, wie gewohnt gehört es auf der Waage zu den leichtesten Modellen. Dass man diese Leichtigkeit nun auch auf dem Wasser besser spürt, liegt daran, dass die Änderungen das Force 4 jetzt deutlich straffer und reaktiver wirken lassen. Das Topp twistet in Böen besser und lässt überschüssigen Dampf ab – vor allem Schwergewichte profitieren davon. Damit etabliert sich das Naish unter den besten Allroundern: Es gleitet sehr ordentlich an, lässt sich im richtigen Trimm – ideal ist sichtbares Loose zwischen den oberen beiden Latten und nur moderater Zug am Schothorn – über einen großen Windbereich hinweg ohne Trimmadjustierungen fahren und bleibt in jeder Sekunde leicht und agil. Die Rotation in Manövern ist zum Zunge schnalzen, butterweich wechseln Latten und Profil die Seite. Auch auf der Welle muss man das Naish eigentlich mögen, denn es bietet mit einer fein abgestimmten Mischung aus Vortrieb im Turn und trotzdem guter Neutralität keinerlei Ansatzpunkte für Kritik.

surf-Fazit: Das Force 4 funktioniert mit einer runden Mischung aus Power, viel Kontrolle und top Handling jetzt für eine deutlich größere Zielgruppe vom Flachwasserheizer bis hin zu ambitionierten Wavesurfern. Kleine Surfer sind damit besonders gut beraten, nur wer über 1,90 Meter groß ist und breite Freerideboards fährt, kommt bezüglich Gabelhöhe schnell ans Limit.

Plus: Handling, Kontrolle, Windrange
Neutral: Gabelaussparung sehr kurz
Minus: -

Patrik 4Wave 4,4

(Vorliek 388 cm, Gabel 157 cm, Gewicht 3,16 kg, Preis 744 Euro)

Patrik Diethelm mischt längst auch im Segelbusiness mit. Das 4Wave lässt in punkto Ausstattung keine Wünsche offen, markant ausgestellt ist das Achterliek oberhalb der Gabel. Das Segel soll mit unterschiedlichen Trimmvarianten jeweils verschiedene Gesichter zeigen, als Mitteltrimm eignete sich für uns sichtbares Loose Leech bis zur diagonalen Naht zwischen den oberen beiden Latten. Obwohl es als 4,4er mit kleinem Größennachteil ins Rennen geht, liegt es sehr satt in der Hand, trotz flach stehender Latten zieht sich bereits beim ersten Dichtholen ein tiefes Profil ins Segel. Damit gehört das 4Wave zu den gleitstärksten Segeln der Gruppe, liegt aber auch etwas wuchtiger und weniger spielerisch in der Hand. Im oberen Windbereich kann das recht weiche Segel dann durchaus mehr Zug an der Trimmschot vertragen, bleibt dann aber gut kontrollierbar und dämpft Schläge und harte Landungen wunderbar weg. Beim Abreiten zeigt sich ein ähnliches Bild: Das Patrik 4Wave zieht kraftvoll durch den Turn und bringt einen mit Speed hoch zur Lippe, wirkt aber insgesamt weniger agil und leicht in der Hand als andere Konzepte.

surf-Fazit: Das Patrik 4Wave gehört unterm Strich zu den kraftvollen Vertretern, welches sich für Freeride, Bump & Jump sowie Welle gleichermaßen eignet. Wer auf maximale Leichtigkeit und Agilität für Brandung und Freestyle abzielt, ist weniger gut beraten.

Plus: Gleitpower, Fahrstabilität, Drive
Neutral: Trimmsensibel, Niedrige Aussparung
Minus: -

Point 7 Salt Pro 4,5

(Vorliek 381 cm, Gabel 154 cm, Gewicht 3,03 kg, Preis 589 Euro)

Auf der „dunklen Seite der Macht“ will das Salt Pro mit mehr sichtbarem Loose Leech geriggt werden als andere Wave-Modelle. Eine aufgedruckte Trimmhilfe zeigt die passende Einstellung der Verlängerung im 1:1-Maßstab – eine gute Idee! Nur der Mastprotektor fällt auch in diesem Jahr zu kurz aus. Mit wenig Trimmschotspannung geriggt, lädt sich das Profil ordentlich auf, es liegt leicht und agil in der Hand, ohne dabei zu zappelig zu wirken – eine ordentliche Gleitleistung ist das Resultat. Einfallende Böen ignoriert das Point-7 mit viel Gelassenheit, die Windrange ist bereits mit wenig Trimmschotspannung exzellent, lästiges Nachtrimmen kann man sich hier meist sparen. Richtig flach sollte und muss man das Segel an der Gabel nicht trimmen, der Druckpunkt bleibt auch im Mitteltrimm wie festzementiert. Die stoische Ruhe weicht spätestens in Manövern dann jeder Menge italienischem Temperament – das Salt Pro rotiert flink beim Schiften und wirkt überaus handlich. Auf der Welle vermittelt es mit seinem recht weit vorne angesiedelten Druckpunkt zwar keinen maximalen Drive, bietet aber eine gute Mischung aus Neutralität und Power, mit der vermutlich 95 Prozent aller Wavesurfer gut leben können.

surf-Fazit: Das Point-7 hat keine Schwächen und deckt mit Power, Leichtigkeit und endloser Kontrolle einen großen Einsatzbereich vom Flachwasser bis hin zu grober Brandung ab.

Plus: Windrange & Kontrolle, Handling
Neutral: -
Minus: Mastprotektor zu kurz

Foto: Oliver Maier

RRD Vogue HD 4,5

(Vorliek 396 cm, Gabel 161 cm, Gewicht 3,16 kg, Preis 901 Euro)

Das hohe Ausstattungsniveau führt RRD auch beim neuen Vogue fort, geriggt wird es mit reichlich sichtbarem Loose Leech, die aufgedruckte Markierung im Topp hilft hierbei. Im Notfall lässt sich das Segel, Variotopp sei dank, auch auf einem 400er Mast riggen. Verglichen mit älteren Modellen von vor einigen Jahren wirkt das 2022er Vogue gedämpfter, bauchiger und hat auch eine etwas längere Gabel. Vorbei sind damit die Zeiten, in denen das Vogue ein bretthartes, flaches Wavesegel für Hack war. Das Vogue 2022 gleitet überzeugend an, baut gut Zug auf und punktet auch mit wenig Schothornspannung bereits mit einer sehr großen Windrange, die Trimmanpassungen weitgehend überflüssig macht. Zwar gehört das RRD auf der Waage nicht zu den absoluten Leichtgewichten, trotzdem vermittelt es auf dem Wasser ein überaus agiles Handling – es schiftet in Halsen flink und liegt dabei ausgewogen in der Hand. Auch beim Wellenabreiten bietet das Vogue die komplette Bandbreite – es wirkt weder extrem auf Power noch übermäßig auf Neutralität ausgerichtet, sondern liefert einfach eine gute Mischung aus Vortrieb und, abhängig vom Trimm, auch ein gutes Maß an „Off“ für kraftloses Abreiten und sogar Freestylemoves.

surf-Fazit: Aus einem einst eher speziellen Segel ist über die Jahre ein hervorragender Allrounder geworden, der sich vom stürmischen Binnenrevier bis hin zu kraftvollen Brandungsspots überall pudelwohl fühlt.

Plus: Windrange, Ausgewogenheit
Neutral: -
Minus: -

Foto: Oliver Maier

S2 Maui Dragon 4,6

(Vorliek 383 cm, Gabel 162 cm, Gewicht 2,85 kg, Preis 505 Euro)

Edle Materialien, rekordverdächtig leichtes Gewicht und eine eher lange Gabel – das sind die wichtigsten Eckdaten zum S2Maui Dragon. Der bunte Maui-Drache will mit mehr Loose Leech geriggt werden als noch im Vorjahr und bedarf dann windabhängiger Adjustierungen an der Trimmschot. Bauchig geriggt wirkt das Segel deutlich fahrstabiler und kraftvoller als in der Vergangenheit, der Druckpunkt sitzt weiter hinten, wodurch sich das S2Maui jetzt spürbar stärker auflädt und tolle Gleitpower bietet. Wenn der Wind schwankt, muss man allerdings immer wieder die Spannung anpassen, denn sonst steigt der Zug auf der Segelhand doch stark an und das Dragon verliert jenes leichte, neutrale Handling, welches es eigentlich so auszeichnet. In Manövern rotieren die Latten butterweich, in Verbindung mit dem geringen Eigengewicht ergibt sich daraus ein sehr gutes Handling. Auf der Welle zieht das Dragon mit gutem Drive und stets spürbarem Grundzug auf der Segelhand durch den Turn, was hilft, mit genügend Speed zum Cutback anzukommen. Flach gezogen kann man dem Segel auch ein gutes Off entlocken.

surf-Fazit: Ideal funktioniert das Dragon bei leichtem bis moderatem Wind, dann spielt es seine Leichtigkeit voll aus – ein Tipp für Sideoff-Spots mit wenig Wind, für Freestyler und auch Frauen. In böigen Bedingungen trübt die Trimmsensibilität den Gesamteindruck

Plus: Gleitpower, Drive
Neutral: Dünner Protektor
Minus: Trimmsensibel

Sailloft Hamburg Quad 4,6

(Vorliek 396 cm, Gabel 163 cm, Gewicht 3,26 kg, Preis 779 Euro)

Grundsolide muten die verwendeten Materialien traditionell beim Sailloft Quad an, verglichen mit anderen Modellen hat das Quad eine deutlich längere Gabel und einen weiter hinten sitzenden Druckpunkt. Damit lädt es sich in der Anfahrphase gut auf, liegt satt und fahrstabil in der Hand und sucht sich den passenden Anstellwinkel zum Wind quasi von selbst. Dadurch ist das Sailloft Quad auch für weniger geübte Fahrer sehr einfach zu fahren, liegt aber auch nicht so agil und spielerisch in der Hand, wie die Leichtgewichte der Gruppe. Durch das vergleichsweise tiefe Profil bietet das Quad viel Power für dicke Sprünge und zieht Wavesurfer kraftvoll durch den Bottom Turn hoch zur Wellenlippe. Vor allem bei schräg auflandigen Bedingungen kann das den Unterschied machen und dafür sorgen, dass man mit mehr Speed zum Cutback ankommt. Andererseits sucht man manchmal den „Aus-Schalter“ für die Power auch vergeblich, zum Beispiel wenn man im oberen Windbereich kontrolliert in einen Frontloop drehen will, angepowert dicke Sideoffshorewellen surft oder getauchte Freestylemanöver übt.

surf-Fazit: Das Quad ergänzt das noch kraftvollere Curve (Test in surf 1-2021), bietet aber ebenfalls viel Power und Drive für Flachwasser, Bump & Jump und Brandung. Wer ein maximal spielerisches Segel sucht, wird hier nicht komplett glücklich.

Plus: Drive, Gleiten, Fahrstabilität
Neutral: Neutralität
Minus: -

Severne Blade 4,5

(Vorliek 403 cm, Gabel 159 cm, Gewicht 2,90 kg, Preis 833 Euro)

Traditionell geht das Blade als Fünflatter und mit recht langem Vorliek ins Rennen (Verlängerung 33 Zentimeter!) – trotzdem gehört das Blade auf der Waage zu den leichten Segeln. Obwohl ein 400er Mast alternativ möglich wäre, empfehlen wir klar den 370er! Den richtigen Trimm findet man schnell – etwas sichtbares Loose Leech zwischen den oberen beiden Latten und moderate Trimmschotspannung, damit funktioniert das Blade über einen riesigen Windbereich hinweg, ohne es umtrimmen zu müssen. Erfreulich unkompliziert fallen auch die Fahreigenschaften aus: Das Severne liegt weitgehend fahrstabil in der Hand und bietet genug Grundzug, um die Gleitschwelle schnell hinter sich zu lassen. Die Kontrolle ist außergewöhnlich gut, Druckpunktwanderungen treten erst ein, wenn man schon längst eine Segelgröße kleiner fahren könnte. In Manövern und auf der Welle lässt das Blade ebenfalls keine Wünsche offen: Es schiftet flink um die Längsachse, die Latten wechseln die Segelseite kaum spürbar und obendrein bietet es beim Wellenabreiten eine gute Mischung aus Vortrieb („Drive“) und Neutralität („Off“), mit der vermutlich 95 Prozent aller Flachwasser- und Wavesurfer gut leben können.

surf-Fazit: Das Blade ist ein top Allrounder, angesichts von guter Gleitpower, Leichtigkeit und endloser Kontrolle führen sowohl Flachwasserfans, als auch radikale Waver damit eine ganz feine Klinge.

Plus: Kontrolle, Handling, Windrange
Neutral: -
Minus: -

Foto: Oliver Maier

Alle Übersichtstabellen, Daten und Noten findet ihr hier als PDF zum Download