Rapid-Surf-Event in ÖsterreichMarius Gerlach aus München gewinnt Citywave SURF JAM

SURF

 · 17.06.2026

Bei perfektem Wetter und vollen Rängen auf der Citywave Plattform begeisterten die Surfer das Publikum.
Foto: CityWave / Stefan Knittel
Bei der zweiten Citywave SURF JAM in der Shopping City Süd bei Wien setzten sich Marius Gerlach aus München und Michelle Ernst aus Luzern durch. Vor vollem Haus zeigten die Athleten spektakuläre Manöver auf der stehenden Welle.

Themen in diesem Artikel

Meterhohe Wasserfontänen schossen aus dem Surfbecken auf den Multiplex Terrassen, als die weltbesten Rapid-Surfer ihre radikalen Surf-Turns in die stehende Welle der Citywave setzten. Bei perfektem Wetter und vollen Rängen auf der Citywave Plattform begeisterte die Surf-Elite das Publikum bei der zweiten Ausgabe der Citywave SURF JAM in der Shopping City Süd. Zuschauer, die sich besonders neugierig an den seitlichen Beckenrand wagten, wurden mit einer erfrischenden Abkühlung belohnt. Die Veranstaltung diente Österreichs Surfern als wichtiger Gradmesser für die Rapid-Surf EM 2026, die Ende September auf der Oana Citywave in Luzern stattfindet. Die Anlage dort ähnelt jener in der Shopping City Süd bei gleicher Breite und Wassermenge.

Dreikampf bei den Damen

Bei den Open Ladies kam es zum erwarteten Dreikampf zwischen Valeska Schneider aus München, Michelle Ernst aus Luzern und Lokalmatadorin Gretchen Steiner. Alle drei standen sich wie bereits im Vorjahr im Finale gegenüber. Die Athletinnen überzeugten mit gesprungenen Air-Reverse Tricks in alle Drehrichtungen, Manöver, die bis vor kurzem bei den Damen noch gar nicht gezeigt wurden. Am Ende holte sich Michelle Ernst den Sieg vor Valeska Schneider. Die 17-jährige Gretchen Steiner komplettierte das Podest auf Rang drei. Die Wienerin ging quasi direkt von der Abiturzeugnisvergabe in den Wettkampf.

Gerlach mit Perfect-10-Highscore

Der Münchner Marius Gerlach konnte bereits mehrere Stopps der Surf Masters Serie in dieser Saison für sich entscheiden. Auch bei der Citywave Surf Jam enttäuschte er nicht. Unglaublich hohe Airs, Shuvit Tricks und kraftvolles Surfen sorgten sogar für einen Perfect-10-Highscore und unterstrichen, dass er aktuell das Maß aller Dinge ist. Im Kampf um Platz zwei lieferten sich Niko Gürtler aus Salzburg, Robin Meier aus der Schweiz und Niki Sandhoff aus Salzburg einen spannenden Schlagabtausch. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden im Vorjahr hatte Niko Gürtler diesmal allen Grund zur Freude. Mit seinem verspielten wie kreativen Fahrstil platzierte er sich vor Robin Meier am Podest.

Wellenreiten auf der Citywave

Die Citywave ermöglicht Wellenreiten unter einfachsten und sichersten Bedingungen. Anfänger wie Profis finden sich auf der stehenden Welle, die auf dem Prinzip der Münchner Eisbach-Welle basiert, sehr schnell zurecht und machen in kürzester Zeit enorme Fortschritte. Dank professionellem Coaching und einer Haltestange gelingen schon die ersten Versuche ganz leicht. Das Wasser wird von acht Pumpen in einem geschlossenen Kreislauf in das Surfbecken gewälzt und formt sich so zu einer 7,5 Meter breiten Deepwater-Surfwelle. Durch eine Wassertiefe von bis zu 1,4 Metern lässt sich die Citywave mit regulären Surfboards samt Finnen fahren und ermöglicht spektakuläre Turns und Tricks. Das Wasser hat bereits angenehme 25 Grad.

Ergebnisse:

Open Men:

  • 1. Marius Gerlach (GER): Perfect-10-Highscore
  • 2. Niko Gürtler (AUT)
  • 3. Robin Meier (SUI)

Open Ladies:

  • 1. Michelle Ernst (SUI)
  • 2. Valeska Schneider (GER)
  • 3. Gretchen Steiner (AUT)

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Meistgelesen in der Rubrik SUP