Julian Wiemar
· 16.06.2026
“Segel ducken”, das ist angelehnt an die klassische Duck Jibe und bedeutet nichts anderes, als dass man unter dem Unterliek des Segel hindurchtaucht. Es ist also das Gegenteil des klassischen Seitenwechsels auf der Mast-Seite des Riggs. Für das Ducken ist die richtige Einstellung des Materials genauso entscheidend wie eine ausgefeilte Technik. Während typische Powermoves wie Kono, Culo oder Burner erst mit genügend Speed und Wind funktionieren, kannst du das Ducken bereits bei weniger Wind vorüben, z.B. in Form zweier Freestyle-Klassiker: Duck Tack und Switch Heli Tack.
Ideal zum Üben der Duck Tack ist Wind an der Gleitgrenze, wenn es zum richtigen Freestylen noch nicht reicht.
Um die Anfahrt für Freestyle-Kracher wie Culo oder Kabikuchi zu üben, hilft ein Move wie die Switch Heli Tack. Knackpunkt ist dabei die Segelkontrolle in verdrehter Fußstellung – diese lässt sich sehr einfach bei weinig Wind vorüben.

Redakteur surf
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.