Der Weg vom Auto oder Haus ans Wasser ist manchmal lang, oder einfach zu verwinkelt für das bereits aufgeriggte Material. Dann heißt es: Ab in den Neo, und mit Einzelteilen los in Richtung Ufer.
Dabei gibt es viele Varianten und Techniken. Wir würden behaupten, diese ist die simpelste.
Die Variante ähnelt dem alternativen Klassiker, bei dem Segel, Mast und Gabel mitsamt Trapez zu einem kompakten Paket geschnürt werden, und das Board separat auf der anderen Seite getragen wird. Allerdings muss hier weder geschnürt noch gerollt werden. Das Packen beschränkt sich darauf, Mast und Segel passend auf dem flach auf dem Boden liegenden Gabelbaum zu positionieren und die Verlängerung auf den bereits am Board montierten Mastfuß zu stecken – aufheben, unter den Arm klemmen, und los. Das dauert keine Minute, und mit dem richtigen Griff kann nichts herausfallen. Je dünner Mast und Gabelbaum, desto einfacher lässt sich das Paket greifen und tragen. Der einzige Nachteil: Bei längeren Strecken (500 Meter aufwärts) können Arm oder Hand müde werden, da man sich das Rigg-Paket im Vergleich zum Geschnürten nicht über die Schulter hängen kann, sondern konstant zugreifen muss.
Das Wichtigste ist, dass das eingerollte Segel etwas länger als der Gabelbaum ist, sodass es vorn oder hinten nicht durchfallen kann – notfalls das Gabelbaum-Endstück etwas einfahren, oder das gerollte Segel an der Latte ausziehen. Außerdem sollte das dicke Unterteil des Masts außen liegen, sodass das dünnere sauber darauf liegen kann. Das Board an der Schlaufe greifen und, wenn es geht, mit dem Heck in den Wind tragen.
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Redakteur surf