Sylt hat für mich den höchsten Stellenwert der Saison. Es ist nach wie vor der größte und prestigeträchtigste World Cup des Jahres und hat die größte mediale Reichweite. Da unsere World Tour in diesem Jahr neben Sylt nur noch aus dem World Cup in Japan besteht, habe ich mich ganz gezielt und intensiv auf diese beiden Events vorbereitet.
Sylt ist allein schon wegen seiner Geschichte und seiner Größe etwas ganz Besonderes, vor allem aber, weil es für mich quasi ein Heim-World-Cup ist. Ich bin wegen der Deutschen Meisterschaften oft auf Sylt, aber der World Cup ist jedes Mal etwas Einzigartiges: Die Zuschauer fiebern bei jedem Wetter mit, und alle Stars unserer Szene sind am Start.
Sylt ist definitiv ein sehr anspruchsvolles Revier. Vor allem bei Westwind macht einem der große Shorebreak das Leben oft schwer. Dazu kommt, dass man auf Sylt nie genau weiß, was einen erwartet, und das macht es auf jeden Fall tricky. Grundsätzlich bin ich aber zuversichtlich: Ich habe in diesem Jahr vor Sylt bereits zwei Events bestritten und fühle mich gut aufgestellt.
Ich fühle mich sehr gut vorbereitet, egal welche Bedingungen kommen. Ich war die ganze Saison über schon gut unterwegs und konnte in der Vorbereitung noch einmal eine Schippe drauflegen. Ich bin ready, und mein Material ist top. Ich komme nach Sylt, um ganz vorne mitzufahren!
Für die beiden World Cups auf Sylt und in Japan dürfen wir ein Board, drei Segel und ein Foil mit zwei Frontwings und Fuselages anmelden. Die Herausforderung dabei ist, dass wir uns jetzt schon festlegen müssen, welche drei Segel wir Ende Oktober auch in Japan fahren. Ganz entschieden habe ich mich noch nicht, aber ich werde wahrscheinlich meine Severne Hyper in den Größen 8.0, 7.0 und 6.0 anmelden, dazu mein Starboard X-15 in 85 und beim Foil die Frontwings in 550 und 450. Damit sollte ich gut ausgestattet sein.
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