Citroën Windsurf World Cup SyltWorldcup-Splitter - was sonst noch los war

Tobias Frauen

 · 08.10.2026

Citroën Windsurf World Cup Sylt: Worldcup-Splitter - was sonst noch los warFoto: Carter/PWA
Wenn mehr als 100 Windsurf-Profis und viele andere Enthusiasten zum größten Windsurf-Event der Welt zusammenkommen, ist nicht nur auf dem Wasser jede Menge los, sondern auch an Land. Die Sylt-Geschichten von 2026!

Themen in diesem Artikel

BLACKROLL x surf Magazin

surf/pxl-20261003-132403722_6ed06c0dd2460f964d2c9f31700997ceFoto: Tobi Frauen

BLACKROLL und das surf Magazin waren gemeinsam in einem großen Zelt beim Worldcup auf Sylt dabei. Die Liegen mit den Recovery-Boots waren kaum eine Minute mal unbesetzt, und viele nahmen nach dem Ausprobieren gleich ein Paar für zuhause mit. Auch die Worldcupper waren Stammgäste, eigentlich konnte man am Stand fast immer einen der PWA-Fahrer oder -Fahrerinnen treffen oder einen Schnack mit den surf-Redakteuren halten. Die Idee, einen Ort der Begegnung zu schaffen und den Athleten nach dem Ende der früheren Riders Lounge eine Anlaufstelle zu bieten, ging voll auf - und die Ideen fürs nächste Jahr kamen quasi von selbst. Überhaupt war der surf- und BLACKROLL-Stand eine Woche lang der Think Tank des Windsurfens, es wurden Pläne geschmiedet und Projekte entwickelt. Auch die JAKLAR-Crew um Harry Goeft hatte hier ihre Basis und produzierte die Reihe “Between the Heats”

Der surfende Mediziner

surf/sy26-ls-misc-1278_d186d11c39cda5254169e22b42228db4Foto: Carter/PWA

Die Wildcard fürs Waveriding bekam in diesem Jahr Michael Offermann. Der Kölner Chirurg ist Teil der Surfmedizin-Crew und kümmert sich seit mehreren Jahren mit den anderen Medizinern ehrenamtlich um große und kleine Verletzungen der Profis. “Ich habe mir sogar extra eine Segelnummer geholt”, erzählte Michael. Wie alle Waverider reichte es auch für ihn nur für ein paar Fun-Sessions und etwas Foilen - und zwischendurch versorgte er in Neo und Trapez kleinere Blessuren.

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Olympische Gäste

surf/at-dhe00031_2e38b392be5ff47e5fc282d35da7f3fcFoto: Citroën

Deutschlands Olympia-Surferin Theresa Steinlein schaute am zweiten Wochenende auf Sylt vorbei. Die neue Citroen-Markenbotschafterin war vom Event und dem PWA-Zirkus beeindruckt: Neben einem Fotoshooting und Interviews schaute sie auch bei surf vorbei: “Ich hätte nicht erwartet, dass der Event so riesig ist. Man merkt, wie groß der Windsurf-Sport noch immer ist!” Bereits am ersten Wochenende war Paralympionikin Lise Petersen zu Gast. Die Speerwerferin zeigte Henri Kolberg und Laurin Schmuth ihren Sport und ging anschließend mit den beiden E-Foilen.

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JAKLAR-Filmabend

surf/p1020435_9810cbd99cf9c0570ca1f57372e07790Foto: JAKLAR Positive Vibes/CC Films

In der Tradition der großen Sylter Kino-Premieren hatte Harry Goeft am zweiten Wochenende einen Film-Abend für eine kleine Gruppe geladener Gäste organisiert. Gezeigt wurde ein Kurz-Porträt über Harrys guten Freund und BLACKROLL-Mitgründer Marius Keckeisen, den die JAKLAR-Jungs im Mai auf dem Surf-Festival produziert haben. Außerdem gab es Schnee-Action vom Project X zu sehen, unter anderem mit Balz Müller und Thomas Traversa beim Snow-Surfen. Und am Ende war klar: der Kino-Abend muss im kommenden Jahr wieder ein Pflichtermin auf Sylt werden!

​Pumpfoil-Contest

surf/2e5a6498_2ba1ffe6cab1a0ce08214434c5c4328fFoto: MMP/Finn Anjes

Um an den windlosen Spätsommer-tagen den Zuschauern etwas Action zu bieten, riefen die Veranstalter einen spontanen Pumpfoil-Contest aus. Balz Müller, Yentel Caers, Steven van Broeckhoven und Sam Esteve starteten entweder von einer selbstgebauten Pumptable oder direkt per Beachstart in den kleinen Shorebreak und mussten dann um eine Tonne pumpen. Gewinner am Ende war wenig überraschend Allround-Talent Balz Müller.

Shorebreak-Opfer

surf/img-1436_305fcb927abc98b35986e3cc1abcc200Foto: Tobi Frauen

Apropos Shorebreak: Die berüchtigte Sylter Waschmaschine lief in diesem Jahr nur im Schongang, der ablandige Ostwind entschärfte den Einstieg spürbar. Einziges Opfer war Jordy Vonk: Der Niederländer kam zum schnellen Boxenstopp an Land und wollte auf der ersten Sandbank sein Rigg tauschen, das boardlose Segel geriet dann trotz des Eingreifens von Scotty Stallman und Gabriele Prosperi dann in die Mangel - Totalschaden!

​Branchentreff

surf/p1019418_fed64366cf0d8267d0dd973a54ee86a4Foto: JAKLAR Positive Vibes/Marco Wedele

Als größter Windsurf-Event der Welt ist Sylt auch immer Treffpunkt der Branche: Team-Manager, Entwickler und Shaper schauten vorbei, um ihre Teamrider zu treffen und die Weichen für die neue Saison zu stellen. Unter anderem kamen John Skye von Patrik, Duotone-Mann Felix Nollmann, Ex-JP-Manager Martin Brandner, WWT-Boss Simeon Glasson, North Sails Division Manager Vincent Langer und Choppy Water-Chef Matthias Regber.

Saltwater-Party

surf/pxl-20261001-190131231mp_dc4ab66c2c150425f16beea711412cc2Foto: Tobi Frauen

Die Worldcup-Party im Saltwater Shop in der Friedrichstrasse ging nach der Premiere im vergangenen Jahr in die zweite Runde. Weil klar war, dass die Waverider am nächsten Tag nicht aufs Wasser konnten, waren zahlreiche Worldcupper bei der Party dabei. Sponsor Salitos sorgte für eine üppige Getränke-Auswahl, eine Sylter Nachwuchs-DJane für gute Musik. Nächstes Jahr gerne wieder!

Z statt Patrik

surf/sy26-ls-nb20-0841_7e157a4923452593787292e41bfcc4b9Foto: Carter/PWA

Als erster Foil-Worldcup der Saison war Sylt auch der erste belastbare Eindruck der Leistungsfähigkeit. Auffällig: nachdem das Patrik Aeon-Foil viele Jahre lang Pflicht war, um überhaupt konkurrenzfähig zu sein, gibt es von Z-Foils jetzt eine zumindest ebenbürtige Alternative. Matteo Iachino, Amado Vrieswijk, Maciek Rutkowski, Bruno Martini und Nico Prien haben bereits gewechselt.

surf-Auto auf der Bühne

surf/pxl-20260930-161158317mp_94c4a191af176f3237caf6323c048903Foto: Tobi Frauen

Große Bühne für das surf-Redaktionsauto: Der Citroën C5 Aircross durfte einige Tage beim Titelsponsor im Mittelpunkt stehen. Dafür bekam er dann auch gleich noch eine gründliche Wäsche inklusive Polierung, um im Sonnenuntergang angemessen glänzen zu können.

Drohnen-Judging

surf/2e5a5090_0b1e623dd7b918a9f7a014bbc42d96dcFoto: Carter/PWA

Dank Drohnen konnte auch bei ablandigem Wind die Single Elimination im Freestyle gefahren werden. Die Drohnen übertrugen nicht nur die Bilder in den Livestream und auf die Videowall, sondern auch in den Judge-Container. Jeder Fahrer wurde von einer Drohne lückenlos verfolgt. Nur die Pausen zwischen den Heats mussten etwas länger sein, um zwischendurch die Akkus zu tauschen.

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Tobias Frauen

Tobias Frauen

Redakteur surf

Tobi verantwortet alles Digitale – von der surf-Webseite bis zu den Social-Media-Kanälen – und sorgt täglich für frischen Bild- und Videocontent. Seine Surf-Wurzeln reichen vom Münsterland über Ijsselmeer, Brouwersdam und Sylt bis nach Kiel und Heidkate. Heute lebt er seit über zehn Jahren in Hamburg als „Weekend Warrior“ und ist so oft wie möglich mit Campingbus und Familie unterwegs – bevorzugt an Ostsee, SPO, Dänemark sowie in Finnland, Schweden oder UK.

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