Tobias Frauen
· 28.04.2023
Björn Brüggemann, der Initiator der Petition gegen Spot-Sperrungen an der Ostsee, hat eine Infoveranstaltung in Kiel organisiert:
Das Treffen wird auch im Livestream auf Björns Youtube-Kanal übertragen (Start um 19:10 Uhr):
Dort soll zum aktuellen Stand im Konsultationsprozess Nationalpark Ostsee informiert werden und die Strategie ausgerichtet werden. “Unsere Surf- und Paddelspots können nur erhalten bleiben, wenn wir Ihnen eine Stimme geben. Kommt am 28.4. nach Kiel und erfahrt mehr!”, so Brüggemann. Seine Petition gegen Spot-Schließungen hatte innerhalb weniger Tage mehr als 17.000 Unterschriften erhalten, inzwischen sind es über 22.000.
Auch surf wird an dem Treffen teilnehmen, alle Infos dazu gibt es dann in den nächsten Tagen hier auf surf-magazin.de!
Tobias Goldschmidt hat bereits 2022 erste Pläne für einen „Nationalpark Ostsee“ vorgestellt. Er soll die verschiedenen Natur- oder Vogelschutzgebiete an der Ostsee verbinden und zugleich „ihren Schutz vertiefen“, wie der Grünen-Politiker sagt – damit es der Ostsee „zukünftig wieder besser geht“. Für den Wassersport könnte das massive Einschränkungen mit sich bringen, denn Teil eines Nationalparks sind sogenannte Nullnutzungszonen, in denen Wassersport, Schifffahrt und Fischerei tabu wären.
In einem Nationalpark müssten mindestens 50 Prozent der Fläche der Natur überlassen werden – ähnlich wie es beim Nationalpark Wattenmeer der Fall ist, der rund 300.000 Hektar größer ist als das Potenzial an der Ostsee. Das Ministerium erhofft sich von dem neuen Nationalpark „einen echten Attraktivitätsschub“ für die Ostseeküste und „enorme Chancen für den Tourismus und die Wirtschaft“, wie Goldschmidt dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag sagte.

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