Tobias Frauen
· 26.06.2023
“Der Sund wird bunt”, unter diesem Motto haben die Initiative Freie Ostsee Schleswig-Holstein und die Burger Segelvereinigung für den kommenden Freitag zu einer Sternfahrt als Protest gegen den Nationalpark Ostsee aufgerufen. Gegen 18 Uhr sollen sich Surfer, SUPer, Segler und andere Wassersportler im Fehmarnsund westlich der Brücke treffen, um Geschlossenheit zu demonstrieren und medienwirksame Bilder entstehen zu lassen. Alle Wassersportvereine, Verbände, Berufsgruppen und Freizeitsportler sind eingeladen, an der Sternfahrt teilzunehmen. Landseitige Teilnehmer und Zuschauer treffen sich rund um den Leuchtturm Strukkamphuk. Die Aktion soll etwa 15 bis 30 Minuten dauern.
Die Organisatoren haben dafür die Wasserfläche in verschiedene Zonen eingeteilt. Für Surfer und SUPer ist der Bereich vor dem Campingplatz Strukkamphuk vorgesehen (siehe Karte). Das dürfte auch der beste Startpunkt sein, auch Gold oder Lemkenhafen sind möglich. An die Surfer-Zone schließt sich die Kernzone an, wo auch die Bilder entstehen sollen. Alle Zonen sind durch Bojen definiert.
Die Veranstalter rufen dazu auf, angesichts der zu erwartenden Anzahl an unterschiedlichen Wassersportler vorsichtig zu navigieren und Rücksicht zu nehmen.
Wer an der Sternfahrt teilnimmt, kann Bilder und Video in den sozialen Netzwerken mit den Hashtags #nationalparkostsee und #sundwirdbunt teilen.
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“Wir möchten mit unserer Sternfahrt die großen Befürchtungen zum Ausdruck bringen, die ein Nationalpark Ostsee mit unweigerlichen Verboten mit sich bringen wird”, so die Initiatoren.
Der Protest aus der Surf-Szene wird kurz vor dem Wasserport-Workshop am 11. Juli immer präsenter. Neben der Sternfahrt läuft derzeit eine Flyer- und Plakat-Kampagne der Initiative, außerdem ist beispielsweise Vincent Langer aus Protest gegen den Nationalpark um Fehmarn gesurft.

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