Während eines Kapstadt-Trips wird Maria Behrens von der Kamera begleitet und erzählt dabei von ihrem Werdegang und ihren Plänen mit dabei ist ihre Mutter, die nicht nur mit Maria gemeinsam aufs Wasser geht, sondern auch die südafrikanische Metropole entdeckt. Das Windsurfen mit der Familie gehört für Maria dazu, ihr Großvater brachte das Surf-Virus in die Famile, ihr Vater lernte später in Tarifa Maria’s Mutter kennen. Gemeinsam ging es immer wieder an den Strand, und irgendwann hatte Maria keine Lust mehr, im Wohnwagen zu hocken, sondern ging selber aufs Wasser. Ein Contest in Dänemark gab dann die Motivation, sich voll reinzuknien.
Inzwischen teilt Maria ihre Wasserzeit zu etwa 60 Prozent aufs Windsurfen auf und 40 Prozent aufs Wingfoilen, schätzt sie. Auf die Frage, wie sie Windsurfen mit einem Wort beschreiben würde, antwortet Maria: „Powerful“ – kraftvoll. Große Wellen locken sie, flaches Wasser reizt sie deutlich weniger. Ideal seien 30 Knoten und gute Wellen. Lange Zeit seien die Sprünge ihre schwache Seite gewesen, das habe sie jedoch mit viel Trainig verbessern können, sagt sie.
Apropos Training: Maria betont die Bedeutung von mentalem Training. Das sei für sie genauso wichtig wie körperliches Training, und helfe mit dem Wettkampf Druck umzugehen, aber auch mit Rückschlägen.
Ein wichtiges Thema des Videos ist auch Marias Umgang mit ihrer öffentlichen Darstellung. Sie lächele viel und wirke oft entspannt und fröhlich - dadurch schließen manche Menschen, dass sie nicht ernst oder nicht besonders zielstrebig sei, glaubt sie. Sie möchte als starke Sportlerin wahrgenommen werden, und findet es problematisch, wenn Menschen ihre Arbeit vor allem auf Model- oder Fotoaufnahmen reduzieren. Ihr Ziel sei es, ihre sportliche Identität sichtbar zu machen, andere Spots zu zeigen und insbesondere Frauen und Mädchen für Windsurfen zu begeistern.
Für die Zukunft hat Maria ein großes Ziel: Sie möchte eines Tages Weltmeisterin werden. Gleichzeitig möchte sie mehr Menschen und vor allem mehr Mädchen für Windsurfen gewinnen und dem Sport mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Gleichzeitig studiert sie an einer deutschen Online-Universität Online-Marketing, um einen Plan B in der Hinterhand zu haben.
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