WWT WorldcupCloudbreak liefert Traumwellen zum Fiji Surf Pro Auftakt

SURF

 · 10.06.2026

Die besten Bilder von Tag 1 des Fiji Surf Pro 2026
Fotos: Maleen Hoekstra/Malte Øgelund
Der erste Wettkampftag beim Fiji Surf Pro brachte pazifische Perfektion am legendären Riff von Cloudbreak. Bei acht bis zwölf Fuß hohen Wellen und 20 Knoten Wind wurden die Quali-Heats der Männer sowie das erste von drei Damen-Finals.

Cloudbreak lieferte am ersten Wettkampftag des Fiji Surf Pro genau das, wofür das Riff bekannt ist: kraftvolle pazifische Wellen mit acht bis zwölf Fuß hohen Faces (etwa 3 Meter), die mit roher Energie über das Riff rollten. Die größten Sets erreichten nahezu Masthöhe. 20 Knoten Wind luden jede Welle mit zusätzlicher Power auf, während mehrere Swells in den Break hineinliefen und das Lesen des Wassers zu einem der wichtigsten Faktoren wurde. Der Tag markierte zudem einen Meilenstein für die Tour: Erstmals übertrug FBC Sports die Competition live im fijianischen Free-TV über mehr als zwei Stunden und erreichte potenziell 1,7 Millionen Zuschauer im Südpazifik.

Männer-Qualifikation mit engen Entscheidungen

Die erste Challenger-Runde der Männer zeigte, wie offen das Feld ist. Logan Haggerstrom aus Australien eröffnete seinen Fiji-Auftritt mit 11,24 Punkten und sicherte sich den Heat-Sieg. Dicht dahinter folgte Finn Mellon aus Irland mit 11,03 Punkten – beide lieferten sich ein Duell Welle für Welle und fuhren nah am Riff, um die besten Sektionen zu erwischen. Michael Westra aus Australien kam auf 8,07 Punkte, während Malte Øgelund aus Dänemark mit 3,27 Punkten das Nachsehen hatte. Im zweiten Heat der ersten Runde dominierte Duncan Osborn, er beeindruckte mit kraftvollem Carving und baute einen Vorsprung auf, den niemand mehr aufholen konnte – 9,23 Punkte lautete sein Endergebnis. Jony Price aus Irland versuchte es mit riskanten Goitern, konnte die Manöver aber nicht sauber landen und blieb bei 6,94 Punkten. Peter Puhl aus Australien fand zur Heat-Mitte seinen Rhythmus und schob sich mit 8,37 Punkten an Price vorbei, Jason Juretic komplettierte das Feld mit 4,97 Punkten.

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Die zweite Qualifikationsrunde brachte die herausragendste Einzelleistung des Tages bei den Herren: Michael Westra zeigte sich völlig verwandelt im Vergleich zu seinem ersten Auftritt. Er attackierte die größten Sets des Nachmittags und reihte kritische Turns in den kraftvollsten Sections der Welle aneinander. Mit 13,47 Punkten erreichte er die höchste Heat-Gesamtwertung des ersten Tages und setzte ein klares Statement an das restliche Feld. Jony Price zeigte erneut Ansätze von Brillanz und kam auf 7,87 Punkte, doch dieser Heat gehörte eindeutig Westra. Mit solch einer Performance stellt er in den kommenden Runden eine ernsthafte Bedrohung für die Konkurrenz darstellt.

Seman dominiert erstes Damen-Finale

Der Damen-Sieg beim Fiji Surf Pro wird im Best-of-Three-Modus ausgespielt. Jane Seman aus Australien machte im ersten Finale unmissverständlich klar, welche Ambitionen sie verfolgt. Sie erwischte früh eine solide, deutlich mehr als masthohe Set-Welle und fuhr direkt in die Pocket, wo sie während der gesamten Fahrt in der kritischsten Sektion der Welle blieb. Von da an steigerte sie sich kontinuierlich – sie fand größere Wellen, fuhr tiefer und zeigte eine natürliche Dominanz. Mit 16,70 Punkten fuhr sie die höchste Heat-Gesamtwertung des gesamten Tages ein - auch bei den Herren war niemand besser! Hinter ihr lieferten sich Sarah Kenyon und Maria Andrés einen engen Kampf um Platz zwei. Kenyon surfte mit flüssigem Style, fand aber nicht die Wellen zu, die sie für höhere Scores gebraucht hätte. Andrés hatte mehr Glück – eine kraftvolle Kombination aus Top-Turn und Bottom-Turn auf gut ausgewählten Wellen brachte ihr die nötigen Punkte. Sie sicherte sich Rang zwei mit 11,94 Punkten, Kenyon folgte auf Platz drei mit 11,23 Punkten. Zwei Finals stehen noch aus, und damit bleibt alles offen im Titelkampf.

Heute kommen dann auch die gesetzten Fahrer und Favoriten bei den Herren ins Spiel - un die wellen sollen noch einmal größer werden!

Alle Ergebnisse, Heats und Livestream unter worldwindsurftour.com

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