Aus einer spontanen Begegnung auf der CMT 2026 in Stuttgart entstand in Rekordzeit eine Kooperation zwischen dem Allgäuer Unternehmen Stuff Bubble und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Auf dem Caravan Salon 2026 in Düsseldorf zeigen die Partner nun erstmals zwei speziell für den California Beach entwickelte Module: eine aufblasbare Küche und ein flexibles Bettsystem. Beide Produkte basieren auf einer textil-Konstruktion wie bei Wings oder Kites. So soll die Lücke zwischen klassischem Alltags-Van und vollwertigem Camper schließen. Die Entwicklung erfolgte laut Hersteller in kürzester Zeit nach dem ersten Messekontakt. Stefan Mecha, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge, habe die Gründer Benjamin Hörburger und Markus Wolf kurz nach der CMT mit ihrem Fahrzeug nach Hannover eingeladen, um sich persönlich von den Konzepten zu überzeugen. Die auf dem Caravan Salon gezeigten Studien sollen Feedback der Besucher sammeln und einen Ausblick auf kommende Technologien im Campervan-Bereich geben.
Die aufblasbare Küche sei passgenau für die Gepäck-Board-Auflage des California Beach entwickelt worden, teilt Stuff Bubble mit. Mit Abmessungen von rund 120 × 44 × 47,5 Zentimetern wiege das Modul unter zehn Kilogramm. Trotz des geringen Gewichts bringe die Küche vollen Funktionsumfang inklusive integriertem, geschlossenem Wasserkreislauf mit. Das Modul lasse sich teilen und je nach Einsatz im Fahrzeug oder außerhalb nutzen. Die Konstruktion basiere auf Hightech-Textilien, die aus dem Gleitschirm- und Kitesport bekannt seien. Wird die Ausstattung nicht gebraucht, wandere sie platzsparend in Keller oder Garage, während der Van ein vollwertiges Alltagsfahrzeug bleibe. „Dass ein Hersteller wie Volkswagen Nutzfahrzeuge so offen auf zwei Tüftler mit aufblasbaren Möbeln zugeht, hätten wir vor ein paar Jahren selbst nicht geglaubt", erklärt Benjamin Hörburger, Gründer und Geschäftsführer von Stuff Bubble.
Das flexible Bettsystem gehe ausdrücklich über eine einfache Luftmatratze hinaus, heißt es vom Hersteller. Die rund 200 × 134 Zentimeter große Liegefläche basiere auf einer mehrlagigen, atmungsaktiven Konstruktion. Das System lasse sich als Doppelbett mit zwölf Kilogramm oder als Einzelbett mit sechs Kilogramm Gewicht nutzen. So biete der California Beach bis zu vier Schlafplätze. Selbst bei aufgebautem Bett bleibe genug Raum zum Wohnen, Kochen oder Verstauen von Gepäck. Der eigentliche Clou sei die Modularität: Küche und Bett funktionierten unabhängig voneinander, seien teilbar und beliebig kombinierbar. Beide Module passten auch zum Multivan, sodass dessen Besitzer und Geschäftsleasing-Kunden unkompliziert Zugang zur Campingwelt erhielten. Aus dem Alltags- oder Business-Van werde im Handumdrehen ein Reise- und Freizeitbegleiter, ohne die Stärken wie Variabilität und Raumangebot einzuschränken, verspricht der Hersteller.
Infos unter stuffbubble.com
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.