WorkshopSo reparierst Du Deine Carbon-Finne

Stephan Gölnitz

 · 26.11.2024

Mit einfachen Mitteln kann man Finnen aus Carbon schnell reparieren und bald zurück aufs Wasser
Foto: Stephan Gölnitz

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Einmal gestolpert, ein kurzer Ausrutscher – schon setzt die edle Finne an manchen Einstiegsstellen unsanft auf. Für schnelle und dauerhafte Heilung kennt ITA-Racer und surf-Tester Daniel Slijk eine günstige und gute Reparaturmöglichkeit.

Zack, ein Ausrutscher. Und schon war die Finne beim surf-Test am steinigen Lago-Strand angeschlagen. Ausgerechnet beim Freerace-Segeltest, bei dem wir Wert auf identische Vergleichsboards und gleiche und gute Finnen legen. Was auf der Autobahn der ADAC erledigt – Pannenhilfe am Straßenrand – machte in unserem Fall surf-Tester Daniel Slijk mit einer Schnellreparatur am Badestrand. Nach 15 Minuten war die Finne wieder fahrtüchtig.

Für die Reparatur benötigst du

Vorteil der Methode: Sekundenkleber ist weltweit fast immer verfügbar – in den beliebten China-Läden, in vielen südlichen Urlaubsorten oft für ein paar Cent. Wer noch solider arbeiten möchte, nimmt statt des Klebers eine kleine Menge 5-Minuten-Epoxy (in Modellbauläden, Baumärkten und eben China-Shops als Doppelspritze für die richtige Mischung verfügbar). Hier kann das schwarze Pulver vorab reingemischt und dann wie oben verarbeitet werden. Schleifbar sind solche Harze meist nach einer Stunde.


Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Stellvertretender Chefredakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

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