Test 2022: 9 schnelle Freerideboards 125 im VergleichFoto: Stephan Gölnitz

Boards-FreerideTest 2022: 9 schnelle Freerideboards 125 im Vergleich

Als Freerider willst du komfortabel und schnell surfen und zum krönenden Abschluss noch geschmeidig die Kurve kratzen. Welche Freerideboards den modernen Dreikampf der Meere und Seen am besten meistern oder eher als Einzelkämpfer auf die Piste gehen, erfährst Du im Test.

Jetzt heizen wir schon über einen Kilometer nebeneinander her, ohne dass einer dem anderen mehr als vielleicht mal ein, zwei Meter Vorsprung abringen kann. Eigentlich sind die Resultate in diesem Speedduell, bei diesen beiden Freerideboards, klar. Also abgehakt. Wechseln. Nächster Run. Eigentlich. Aber irgendwie hat uns im Testalltag doch das Freeridefieber gepackt. Zwei Kilometer voraus in Sichtweite leuchtet ein weißer Strand an einer kleinen Insel, daneben ankern ein paar Boote, das macht neugierig. Außerdem läuft es gerade so gut – und richtig anstrengend wird es trotz Vollgas auf unseren komfortablen Freeridern ja auch nicht. Also nochmal zwei Kilometer dichthalten. Ich linse mal rüber, auch Nik zeigt nicht das kleinste Anzeichen, dass er umdrehen oder vom Gas gehen wollte. Nach gut fünf Minuten erreichen wir so die kleine Bucht, legen kurz an. Kurz darauf trudeln auch die beiden anderen Tester ein, ein kurzer Austausch, durchatmen, genießen und dann geht’s auch schon wieder im Competitionmodus retour zur Station. „Wir testen hier nicht nur auf Meter und Inch, sondern wir testen authentisch das eigentliche Freeride-Feeling dieser Boards“, denke ich. Läuft also!

Angefangen hatte dieser Test bereits im Oktober am Gardasee, doch eine schwächelnde Herbst-Ora machte einen Strich durch die Planungen, erst im Januar konnten wir den Test dann gut zu Ende bringen. Doch für diese spannende, abwechslungsreiche Gruppe hat sich das Warten gelohnt. Denn vom Gleiteinsteiger bis zum wirklich sehr engagierten Heizer findet hier jeder (s)ein richtig gutes Board. Das Board von Fanatic war zum Testzeitpunkt leider noch nicht verfügbar.

Den gesamten Test dieser neun Freerideboards 125 aus SURF 3/2022 mit allen Übersichtstabellen, Daten und Noten findet ihr hier als PDF zum Download:

  • I-99 Performa 125
  • JP-Australia Magic Ride 119 LXT
  • Lorch Breeze 130
  • Naish Galaxy 125
  • Patrik F-Ride 135
  • RRD Firemove 120 LTD
  • Severne Fox 120
  • Starboard Carve 129 WS
  • Tabou Rocket 125 Team
Finne Tabou Rocket 125 TeamFoto: Stephan Gölnitz
Finne Tabou Rocket 125 Team
In dieser Gruppe findest du komfortable, schnelle Freerider für endlose Runs: Patrik F-Ride, JP-Australia Magic Ride und RRD Firemove auf Entdeckungstour im Roten Meer.Foto: Stephan Gölnitz
In dieser Gruppe findest du komfortable, schnelle Freerider für endlose Runs: Patrik F-Ride, JP-Australia Magic Ride und RRD Firemove auf Entdeckungstour im Roten Meer.
Patrik F-Ride 135Foto: Stephan Gölnitz
Patrik F-Ride 135
Severne Fox 129Foto: Stephan Gölnitz
Severne Fox 129
Lorch Breeze 130Foto: Stephan Gölnitz
Lorch Breeze 130
Naish Galaxy 125Foto: Stephan Gölnitz
Naish Galaxy 125
I-99 Performa 125Foto: Stephan Gölnitz
I-99 Performa 125
Starboard Carve 129 WSFoto: Stephan Gölnitz
Starboard Carve 129 WS
Tabou Rocket 125 TeamFoto: Stephan Gölnitz
Tabou Rocket 125 Team
Der Testspot: „Vom Brett aufs Brett“ lautet das etwas abgewandelte Test-Motto, denn kaum irgendwo gestaltet sich der Boardtausch während des Tests einfacher als an der Harry-Nass-Station in Hurghada. Bei mittlerem Gleitwind für 7,0 bis 8,2, zeigt sich das rote Meer hier mit ähnlichem Wellenbild wie beispielsweise am Gardasee. Häufig presst der Wüstenwind allerdings Sideshore mit 25+ Knoten für 5,0er Segel übers Wasser, dann bauen sich direkt am Spot brauchbare Rampen für die Boards der 95-Liter-Klasse auf (Test folgt in surf 4/2022) – und die Flucht ins glatte Wasser vor der etwa 500 Meter in Luv liegenden Sandbank, mit obendrein traumhaften Wasserfarben, bleibt immer eine Option.Foto: Stephan Gölnitz
Der Testspot: „Vom Brett aufs Brett“ lautet das etwas abgewandelte Test-Motto, denn kaum irgendwo gestaltet sich der Boardtausch während des Tests einfacher als an der Harry-Nass-Station in Hurghada. Bei mittlerem Gleitwind für 7,0 bis 8,2, zeigt sich das rote Meer hier mit ähnlichem Wellenbild wie beispielsweise am Gardasee. Häufig presst der Wüstenwind allerdings Sideshore mit 25+ Knoten für 5,0er Segel übers Wasser, dann bauen sich direkt am Spot brauchbare Rampen für die Boards der 95-Liter-Klasse auf (Test folgt in surf 4/2022) – und die Flucht ins glatte Wasser vor der etwa 500 Meter in Luv liegenden Sandbank, mit obendrein traumhaften Wasserfarben, bleibt immer eine Option.
Foileignung der Boards: Nahezu alle Boards haben wir auch einem kurzen Foiltest unterzogen: Alle Freerideboards mit geeigneter Box können bei wenig Wind foilen, ein reines Foilboard können sie aber nicht ersetzen. Die Eignung wird dabei umso besser, je kürzer und breiter ein Board ist und auch je weiter die Schlaufen auseinander stehen – für einen guten Hebel. So sind I-99, Naish und RRD noch ordentlich geeignet, der JP-Australia fällt bereits recht schmal aus, und Lorch und Patrik empfehlen sich weniger. Starboard bietet den Carve nur in der Größe 139 mit Foilbox an.Foto: Stephan Gölnitz
Foileignung der Boards: Nahezu alle Boards haben wir auch einem kurzen Foiltest unterzogen: Alle Freerideboards mit geeigneter Box können bei wenig Wind foilen, ein reines Foilboard können sie aber nicht ersetzen. Die Eignung wird dabei umso besser, je kürzer und breiter ein Board ist und auch je weiter die Schlaufen auseinander stehen – für einen guten Hebel. So sind I-99, Naish und RRD noch ordentlich geeignet, der JP-Australia fällt bereits recht schmal aus, und Lorch und Patrik empfehlen sich weniger. Starboard bietet den Carve nur in der Größe 139 mit Foilbox an.
I-99 Performa 125Foto: Stephan Gölnitz
I-99 Performa 125
Finne I-99 Performa 125Foto: Stephan Gölnitz
Finne I-99 Performa 125
JP-Australia Magic Ride 119 LXTFoto: Stephan Gölnitz
JP-Australia Magic Ride 119 LXT
Finne JP-Australia Magic Ride 119 LXTFoto: Stephan Gölnitz
Finne JP-Australia Magic Ride 119 LXT
Lorch Breeze 130Foto: Stephan Gölnitz
Lorch Breeze 130
Finne Lorch Breeze 130Foto: Stephan Gölnitz
Finne Lorch Breeze 130
Naish Galaxy 125Foto: Stephan Gölnitz
Naish Galaxy 125
Finne Naish Galaxy 125Foto: Stephan Gölnitz
Finne Naish Galaxy 125
Patrik F-Ride 135Foto: Stephan Gölnitz
Patrik F-Ride 135
Finne Patrik F-Ride 135Foto: Stephan Gölnitz
Finne Patrik F-Ride 135
RRD Firemove 120 LTDFoto: Stephan Gölnitz
RRD Firemove 120 LTD
Finne RRD Firemove 120 LTDFoto: Stephan Gölnitz
Finne RRD Firemove 120 LTD
Severne Fox 129 | Foto Stephan GölnitzFoto: Stephan Gölnitz
Severne Fox 129 | Foto Stephan Gölnitz
Finne Severne Fox 120Foto: Stephan Gölnitz
Finne Severne Fox 120
Starboard Carve 129 WSFoto: Stephan Gölnitz
Starboard Carve 129 WS
Finne Starboard Carve 129 WSFoto: Stephan Gölnitz
Finne Starboard Carve 129 WS
Tabou Rocket 125 TeamFoto: Stephan Gölnitz
Tabou Rocket 125 Team
Finne Tabou Rocket 125 TeamFoto: Stephan Gölnitz
Finne Tabou Rocket 125 Team
In dieser Gruppe findest du komfortable, schnelle Freerider für endlose Runs: Patrik F-Ride, JP-Australia Magic Ride und RRD Firemove auf Entdeckungstour im Roten Meer.Foto: Stephan Gölnitz
In dieser Gruppe findest du komfortable, schnelle Freerider für endlose Runs: Patrik F-Ride, JP-Australia Magic Ride und RRD Firemove auf Entdeckungstour im Roten Meer.
In dieser Gruppe findest du komfortable, schnelle Freerider für endlose Runs: Patrik F-Ride, JP-Australia Magic Ride und RRD Firemove auf Entdeckungstour im Roten Meer.
Patrik F-Ride 135
Severne Fox 129
Lorch Breeze 130
Naish Galaxy 125
I-99 Performa 125
Starboard Carve 129 WS
Tabou Rocket 125 Team
Der Testspot: „Vom Brett aufs Brett“ lautet das etwas abgewandelte Test-Motto, denn kaum irgendwo gestaltet sich der Boardtausch während des Tests einfacher als an der Harry-Nass-Station in Hurghada. Bei mittlerem Gleitwind für 7,0 bis 8,2, zeigt sich das rote Meer hier mit ähnlichem Wellenbild wie beispielsweise am Gardasee. Häufig presst der Wüstenwind allerdings Sideshore mit 25+ Knoten für 5,0er Segel übers Wasser, dann bauen sich direkt am Spot brauchbare Rampen für die Boards der 95-Liter-Klasse auf (Test folgt in surf 4/2022) – und die Flucht ins glatte Wasser vor der etwa 500 Meter in Luv liegenden Sandbank, mit obendrein traumhaften Wasserfarben, bleibt immer eine Option.
Foileignung der Boards: Nahezu alle Boards haben wir auch einem kurzen Foiltest unterzogen: Alle Freerideboards mit geeigneter Box können bei wenig Wind foilen, ein reines Foilboard können sie aber nicht ersetzen. Die Eignung wird dabei umso besser, je kürzer und breiter ein Board ist und auch je weiter die Schlaufen auseinander stehen – für einen guten Hebel. So sind I-99, Naish und RRD noch ordentlich geeignet, der JP-Australia fällt bereits recht schmal aus, und Lorch und Patrik empfehlen sich weniger. Starboard bietet den Carve nur in der Größe 139 mit Foilbox an.
I-99 Performa 125
Finne I-99 Performa 125
JP-Australia Magic Ride 119 LXT
Finne JP-Australia Magic Ride 119 LXT
Lorch Breeze 130
Finne Lorch Breeze 130
Naish Galaxy 125
Finne Naish Galaxy 125
Patrik F-Ride 135
Finne Patrik F-Ride 135
RRD Firemove 120 LTD
Finne RRD Firemove 120 LTD
Severne Fox 129 | Foto Stephan Gölnitz
Finne Severne Fox 120
Starboard Carve 129 WS
Finne Starboard Carve 129 WS
Tabou Rocket 125 Team
Finne Tabou Rocket 125 Team

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