PWAWorld Cup auf Teneriffa abgesagt

Tobias Frauen

 · 07.06.2023

PWA: World Cup auf Teneriffa abgesagtFoto: John Carter
Der World Cup-Kalender wird weiter ausgedünnt: Jetzt musste der Event auf Teneriffa abgesagt werden, weil die Unterstützung der lokalen Behörden nicht gesichert ist.

Der PWA World Cup auf Teneriffa ist, wie viele andere Events auch, abhängig von der Unterstützung der örtlichen Institutionen. Das betrifft finanzielles Engagement genauso wie die Erteilung von Genehmigungen oder logistische Hilfe. Weil das auf Teneriffa derzeit nicht sicher eingeplant werden kann, muss der für den 5. bis 13. August geplante World Cup vor El Medano abgesagt werden.

“Wir hatten auf das Ergebnis der Kommunalwahlen gewartet, die am 28. Mai stattfanden, aber da die Abstimmung sehr eng ausgegangen ist, wird die endgültige Bestätigung der Ergebnisse und neuer Beamter erst in einigen Wochen erwartet”, heißt es von der PWA. “Daher waren die Organisatoren der Meinung, dass sie nicht länger warten konnten und ihren Fokus stattdessen auf den Event für 2024 richten würden.”

Vor allem Teneriffa-Local Dany Bruch hatte zuletzt als Organisator hart für die World Cups in El Medano gearbeitet. Doch auch schon 2022 hatte der Event nicht stattfinden können. Die Bucht ist das ganze Jahr über Schauplatz zahlreicher Camps und Winter-Trainingsrevier zahlreicher Profis

Nach Marignane und Kroatien ist das die dritte Absage eines PWA-Events in diesem Jahr. Als nächstes stehen Pozo und Fuerteventura auf dem Plan, anschließend folgen Peru und Sylt. Im Herbst stehen dann noch das Aloha Clasic auf Maui und zwei Slalom-Events in Japan und Neukaledonien im Kalender. Aber auch dabei sind Absagen nicht ausgeschlossen.


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Redakteur

Tobi verantwortet alles Digitale – von der surf-Webseite bis zu den Social-Media-Kanälen – und sorgt täglich für frischen Bild- und Videocontent. Seine Surf-Wurzeln reichen vom Münsterland über Ijsselmeer, Brouwersdam und Sylt bis nach Kiel und Heidkate. Heute lebt er seit über zehn Jahren in Hamburg als „Weekend Warrior“ und ist so oft wie möglich mit Campingbus und Familie unterwegs – bevorzugt an Ostsee, SPO, Dänemark sowie in Finnland, Schweden oder Sardinien.

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