Surf-Festival powered by SALITOSDie Equipment-Highlights beim Surf-Festival

Tobias Frauen

 · 14.05.2026

Größtenteils Sonnenschein zum Auftakt des Surf-Festivals 2026 powered by SALITOS!
Foto: Tobi Frauen
Am ersten Tag beim Surf-Festival 2026 powered by SALITOS ist die Neugier groß, welche Neuheiten es bei den Ausstellern zu sehen gibt. Wir sind für euch über den Strand gestapft und haben in Boards und Segeln gestöbert.

Themen in diesem Artikel

Duotone

Bei Duotone steht das neue X-Pace im Fokus, ein Performance-orientiertes Segel ohne Camber. Entwickler Marco Lang erzählt, dass er damit die US-Meisterschaften gewonnen habe, das X-Pace sei sportlicher und schneller als das Camber-Segel S-Pace. “Die Entwicklung war teuer, aber wir sind alle sehr happy”, so Marco. Die anderen Modelle haben ein bisschen Feintuning zur neuen Saison bekommen. Bei den Boards liegt der Fokus auf dem ebenfalls neuen Freerace-Modell Blitz, in dem die Vorgänger Jag und Blast verschmolzen sind. Neben der SLS-Bauweise ist der Blitz auch in der exklusiven D-Lab-Variante auf Fehmarn dabei, die laut Marco nochmal schneller und direkter sein soll. Den umgekehrten Weg ist Duotone beim Slalomboard Falcon gegangen, hier gibt es unterhalb des Top-Modells D-Lab jetzt eine SLS-Variante, die etwas komfortabler sein soll. Der Freerider Eagle ist neu auch mit Twinser-Finnen zu haben, um auch in seichten Revieren wie etwa dem Ijsselmeer ohne Grundberührung Vollgas geben zu können.

Goya

Absoluter Hingucker am Stand von Goya und Quatro ist natürlich das neue Polakow Pro Model. Neben Jasons Wellenschlitzer sind auch die gerade neu vorgestellten Waveboards zu sehen, auch in der neuen Haiku-Bauweise. Ebenfalls neu sind die Wavesegel Banzai 12, Banzai Surf 2 und Banzai Max 2. Im Freeride-Bereich gehen sowohl die Boards Bolt, Carrera und Volar als auch die Segel Nexus, Mark 7, und Mark 2 unverändert ins neue Jahr.

JP-Australia/NeilPryde

Der Atlas-Nachfolger Apex ist bei NeilPryde einer der wichtigsten Neuheiten, das Powerwavesegel soll etwas weicher geworden sein, aber dennoch viel Power bieten. Das camberlose Freerace-Segel Speedster Evo (wir konnten bereits einen Prototyp testen) verbindet Race-Optik und sportliche Performance mit leichtem Handling. Bei den Boards ist neben dem 65er Slalomboard nur der Magic Wave neu. Mit weniger Rocker und etwas nach hinten verschobenem Volumen soll das Allround-Board auch in großen, guten Wellen mehr Leistung bieten.

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Maui Ultra Fins

Am Stand von Maui Ultra Fins ist eine neue Range am Thruster-Finnen zu sehen. Das Modell Tri+ kommt mit klassischer Outline und soll viel Grip und Lift bieten.

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Mojo

Auch die ungarische Custom-Schmiede Mojo ist wieder auf Fehmarn dabei. Einer der neuen Shapes von Mojo-Mann Bertalan Csik ist das Turn Pro, ein einfaches Allround-Waveboard für eine große Zielgruppe. “Wir wollen nicht die Extreme bedienen”, erzählt Bertalan. Daneben liegt mit dem Thriller Max ein Aufsteiger-Board mit großflächigem EVA-Deck, teils weit innen liegenden Schlaufen-Plugs und Mittelfinnen-Option. Basis ist laut Bertalan ein erprobter Freeride-Shape, der hier vor allem für erste Gleit-Erfahrungen und leichtes Schlaufen- und Trapezfahren optimiert wurde. Mit dem entsprechenden Tuning soll später dann auch sportliches Freeriden drin sein. An Race-Profis hingegen richtet sich der Slalom-Shape Trigger. “Da habe ich viel Entwicklungsarbeit reingesteckt, auch wenn es am Ende im Grunde genommen ein simpler Shape geworden ist”, so Bertalan.

North Sails

Bei North Sails ist das neue Prisma zu sehen - mit normalem Monofilm statt der aufwendigen 3DI-Technologie. Wie vor Kurzem angekündigt, ist bislang nur eine kleine Anzahl für die Teamrider gebaut worden, Ende des Jahres soll es dann im freien Verkauf starten. Im Freeride-Segment setzt North hingegen weiter auf das Freespeed in der Hightech-Bauweise, das frisch überarbeitet wurde. Der Vorteil sei viel Profil auch ohne Camber, so Teamrider Justus Schott.

Point-7

Fast schon ungewohnt bunt geht es am Stand von Point-7 zu: Bei einigen Modellen dominiert weiß, andere hingegen haben auch rote Elemente. Der Stolz der einstigen “dunklen Macht” ist aber die neue Q-Bond-Technologie. Dabei wir laut Importeur Martin Fischer die Monofilmbahnen überlappend angeordnet und bilden so die Lattentaschen. Die einzelnen Bahnen werden mit einem speziellen Material in Ultrahochfrequenz verschweißt. “Der große Vorteil ist, dass sich das Segel wie aus einem Guss anfühlt”, so Martin und zudem kleiner wirke und eine größere Windrange mitbringe. Die Technologie wird aktuell beim AC-1, beim AC-0, beim F1 und beim Freestylesegel Slash verwendet. Daneben kommt mit dem Rush ein neues Modell im Freeride-Bereich, mit viel X-Ply und ausgestelltem Unterliek.

Sailloft

Eine der Haupt-Neuheiten bei Sailloft, das neue Quad, ist noch gar nicht auf Fehmarn angekommen. Im Laufe des Wochenendes werden aber die ersten Exemplare des Vier-Latten-Wavesegels beim Surf-Festival zu sehen sein. In voller Pracht hingegen ist schon das neue Air zu sehen, das laut Gerrit Maaß auf Wunsch der Teamrider unter anderem weniger Loose Leech bekommen hat. Die restliche Segelpalette der Hamburger geht unverändert in die neue Saison.

Starboard/Severne

Während die Starboard-Palette kaum Veränderungen erfahren hat, ist bei Severne unter anderem der aufgehübschte Verso zu sehen. Aufsteigerfreundlich sind zahlreiche Markierungen für Mastfuß-und Schlaufenposition, gleichzeitig gab es eine neue Finne um die Performance zu verbessern. Laut Manuel Groiss von APM lässt sich das Brett mit in den Freerace-Bereich hinein tunen. Genau dort ist auch der neue Fox Pro positioniert, der durch eine zusätzliche Carbonlage im Unterwasserschiff steifer und schneller sein soll. Der ebenfalls neue Severne Mega rangiert ganz oben mit Tendenz zum Slalom-Bereich. Bei den Segeln hat Severne vor allem die Material-Komposition und die Outlines der Wavesegel optimiert, was bei einigen Größen kürzere Masten ermöglicht. Außerdem sei die Gabel etwas höher positioniert worden, so Manuel. Die Freeride- und Freerace-Modelle haben keine großen Änderungen erfahren. Außerdem sind am Stand die Sonnenbrillen von 4KAAD zu sehen.

Tabou/GA-Sails

Tabou hat die Palette des Freemove-Modells 3S+ mit 126 Litern nach oben hin erweitert. Dabei ist das Board kompakt geblieben, das Volumen wurde hauptsächlich im domigen Deck platziert. Die übrigen Boards gehen unverändert in die neue Saison. Bei den GA-Wavesegeln haben Manic, Manic Pro und Boost nun auch das Panel Layout erhalten, das Matrix und Cosmic bereits seit dem letzten Jahr mitbringen. Lange, durchgehende Bahnen sollen dabei den Zug gleichmäßig aufnehmen. Außerdem bringt Tabou ein neues Foil zum Wingen mit Monoblock-Frontwing inklusive Fuselage.


Tobias Frauen

Tobias Frauen

Redakteur

Tobi verantwortet alles Digitale – von der surf-Webseite bis zu den Social-Media-Kanälen – und sorgt täglich für frischen Bild- und Videocontent. Seine Surf-Wurzeln reichen vom Münsterland über Ijsselmeer, Brouwersdam und Sylt bis nach Kiel und Heidkate. Heute lebt er seit über zehn Jahren in Hamburg als „Weekend Warrior“ und ist so oft wie möglich mit Campingbus und Familie unterwegs – bevorzugt an Ostsee, SPO, Dänemark sowie in Finnland, Schweden oder Sardinien.

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